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Nach Einstieg in digitale Welt Geschäftsordnung geändert

Der Kreistag ist mit Beginn der Wahlperiode 2014-2020 in der digitalen Welt angekommen und hat dementsprechend seine Geschäftsordnung inhaltlich angepasst. Verabschiedet wurde die Neufassung in der Sitzung am 4. November.

Der Umstieg von gedruckten Ausschussunterlagen mitsamt Postversand auf Tablet-PC und E-Mail-Verkehr wird durch die Neufassung verschiedener Paragraphen rechtlich nachvollzogen. Geregelt wird nicht nur ein den virtuell arbeitenden Kreistagsmitgliedern vorbehaltener Zugriff auf das elektronische Kreistagsinformationssystem. Auch die Einladung zu den Sitzungen der politischen Gremien per E-Mail und die Antwortmöglichkeit des Landrates auf Fragen von Kreistagsmitgliedern in elektronischer Form in der Geschäftsordnung werden festgeschrieben.

Der Wechsel zum papierlosen Sitzungsdienst wurde im Rahmen des Konsolidierungsprozesses 2010 und der damit einhergehenden Suche nach Einsparmöglichkeiten vorangetrieben. Eine interfraktionelle Arbeitsgruppe kümmerte sich um die notwendigen Programme, klärte Fragen des Datenschutzes und der Sicherheit, während eine zweite Gruppe aus Politik und Verwaltung den Praxistest unternahm. Ergebnis: Der Kreistag beschloss in der letzten Sitzung der alten Wahlperiode Anfang Mai den Einstieg in die digitale Gremienarbeit zum 1. Juni, also zum Beginn dieser Wahlperiode.

Für den Fall, dass alle Kreistagsmitglieder mitziehen, spart der Umstieg in der Wahlperiode unterm Strich rund 43.500 Euro gegenüber der auf gedruckten Unterlagen fußenden Kreistagsarbeit.

(Redaktion)


 


 

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