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Aus 390.000 € wurden 1,57 Millionen €

„Wirtschaftsförderungsagentur hat wichtige Akzente gesetzt“

Auf der Habenseite könne die Agentur auch die Entwicklung in der Gründer- und Fördermittelberatung verbuchen. „Allein im letzten Jahr haben rund 150 Jungunternehmer dieses Angebot genutzt und sich umfassend informieren lassen.Häufig war am Ende tatsächlich eine Existenzgründung die Folge“, freut sich Jürgen Köder, Geschäftsführer der EN-Agentur.

(pen) „Die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr hat in den letzten Monaten mit einer Vielzahl von mehrteiligen Veranstaltungsreihen auf sich aufmerksam gemacht. Themen waren beispielsweise die Bereiche Fachkräfte, Ausbildung und Selbstständigkeit. Parallel wurde die Zusammenarbeit mit den Hochschulen der Region forciert. Ein richtiger Ansatz, denn der Druck auf Unternehmen ist hoch. Im Wettbewerb besteht nur der, der alle Möglichkeiten nutzt, um seine Produktionsabläufe, seine Waren und seine Dienstleistungen ständig zu verbessern und weiterzuentwickeln.“ Landrat Dr. Arnim Brux zeigt sich mit der Arbeit der EN-Agentur mehr als zufrieden.

Auf der Habenseite könne die Agentur auch die Entwicklung in der Gründer - und Fördermittelberatung verbuchen. „Allein im letzten Jahr haben rund 150 Jungunternehmer dieses Angebot genutzt und sich umfassend informieren lassen. Häufig war am Ende tatsächlich eine Existenzgründung die Folge“, freut sich Jürgen Köder, Geschäftsführer der EN-Agentur. Positiv seien auch die Aktivitäten auf dem Feld der Kreativwirtschaft zu bewerten. „Wir haben erkannt, wie bedeutend dieser Bereich für uns ist. Immerhin erwirtschaften 3.800 Erwerbstätigen an Ennepe und Ruhr mehr als 152 Millionen Euro pro Jahr, das Plus an Unternehmen war zwischen 2003 und 2007 im Vergleich zur Metropole Ruhr überdurchschnittlich und hinter Bochum verzeichnete der Kreis den höchsten Zuwachs an Beschäftigung.“

Immer breiter werde auch das Angebot an Publikationen, mit denen die EN-Agentur für den Standort und für die Region wirbt. Als Beispiel nannte Brux den Kompetenzatlas Produktionswirtschaft. „Er bietet nicht nur die Profile von 40 Unternehmen der Kategorien Mittelstand bis Weltmarktführer. Seine Botschaft lautet auch: Dienstleistungen und Strukturwandel, Gesundheitswirtschaft und Forschung sind wichtig, aber auch als gewerblich-industriell geprägte Region hat man Chancen, die es zu nutzen gilt.“

Als eindrucksvoll bewertet der Landrat die Bilanz , dass es der Agentur gelungen ist, für jeden Euro, der seitens der Gesellschafter geflossen ist, vier Euro an Fördermitteln für die Wirtschaftspartner im Kreis zu akquirieren. In absoluten Zahlen heißt das: Aus 390.000 Euro wurden 1,57 Millionen Euro.

Die weitere Verbesserung der Wirtschaftförderung steht in Kürze auf der Tagesordnung der politischen Gremien des Kreises. Dabei geht es zum einen um die Abstimmung darüber, was die Städte und was die EN-Agentur leisten können und wollen und wo zukünftige Aufgabenschwerpunkte liegen sollen. Zum anderen wird in der Beratungsvorlage auch die Personalfrage erörtert, denn die EN-Agentur ist den steigenden Anforderungen und vermehrten Anfragen nur noch gewachsen, wenn die Zahl der Mitarbeiter erhöht wird. „Hier müssen wir den sicherlich nicht einfachen Abwägungsprozess zwischen dem, was sinnvoll und notwendig und dem, was finanziell machbar ist, bewältigen“, skizziert der Landrat die anstehende Debatte.

(Redaktion)


 


 

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