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Ennepe-Ruhr-Kreis

Betrieb & Umwelt thematisiert Ökoprofit und Elektrogesetz

200.000 eingesparte Euro und 3.300 Tonnen weniger an Kohlendioxid in der Atmosphäre - diese zwei Zahlen in der aktuellen Ausgabe der „Betrieb & Umwelt“ belegen, warum die Teilnahme am Ökologischen Projekt für integrierte Umwelt-Technik, kurz Ökoprofit, für eben diese beiden lohnend ist.

(pen) Wie häufig ohne großen Aufwand erhebliche Potentiale mit positiven Effekten für Unternehmens- und Ökobilanz erkannt und genutzt werden können, steht im Mittelpunkt einer zu lesenden Bilanz für die zweite Ökoprofit-Runde im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Das im Artikel erwähnte Beispiel der evangelischen Stiftung Loher Nocken aus Ennepetal zeigt zudem: Auch ohne große Fließbänder und Produktionsanlagen ist Skepsis im Vorfeld von Ökoprofit schnell Geschichte. Auch soziale Einrichtungen können etwas für sich und die Umwelt bewegen. „Allein das Umstellen der Beleuchtung auf LED-Technik spart uns jetzt jährlich 15.000 Euro“, berichtet Geschäftsführer Thomas Trapper.

Wie immer greift der achtseitige Newsletter „Betrieb & Umwelt“ auch in seiner ersten Ausgabe im laufenden Jahr den betrieblichen Umweltschutz auf. Aus der Praxis für die Praxis werden unter anderen die Bereiche betriebliche Abfallwirtschaft, innovative Umwelttechnologie und Umweltmanagement thematisiert. Herausgeber des Druckwerkes sind der Ennepe-Ruhr-Kreis, die Stadt Hagen und der Märkische Kreis sowie die Industrie- und Handelskammern Hagen und Bochum.

Einen Artikel wert war ihnen die Auszeichnung des Herdecker Unternehmens Dörken MKS-Systeme mit dem Effizienz-Preis NRW. Dieser steht seit 15 Jahren für ressourceneffiziente Produktion und Produkte. Preiswürdig war für die Jury ein neuentwickeltes Konzept für den Hochtemperaturkorrosionsschutz in der Stahlverarbeitung.

Lesenswert dürfte für Unternehmer auch ein Bericht über das Elektrogesetz sein. Es sieht vor, dass Geschäfte mit einer Verkaufsfläche ab 400 Quadratmetern ausgediente Elektro- und Elektronikgeräte ab dem 24. Juni unentgeltlich zurücknehmen müssen. „Bis dahin“, so machen die Autoren klar, „müssen sich die Betroffenen überlegen, ob sie den E-Schrott selbst verwerten oder aber den Herstellern beziehungsweise deren beauftragten Entsorgungsunternehmen überlassen.“ Für diese Aufgabe bietet die Kreisverwaltung den Händlern ihre Hilfe an.

Wie gewohnt liefert „Betrieb & Umwelt“ auch gute Beispiele für betrieblichen Umweltschutz aus dem Märkischen Kreis, aus Hagen und Bochum sowie Kurzmeldungen. Der Newsletter kann beim Ennepe-Ruhr-Kreis angefordert werden, Ansprechpartner ist Jörg Schürmann, Telefon 02336/93 2493. Außerdem ist er im Internet unter www.en-kreis.de im Bereich „Bürgerservice“ und dort unter „Berichte und Broschüren“ zu finden. Unter dieser Adresse sind auch ältere Ausgaben von „Betrieb & Umwelt“ archiviert. Vorteil der Online-Version: Viele Berichte enthalten Links zu weiteren interessanten Informationsangeboten von Ministerien, Behörden, Kammern, Verbänden oder Forschungseinrichtungen.

(Redaktion)


 


 

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