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RuhrtalBahn: Im Juni wieder Eisenbahnromantik nach Fahrplan

Nachdem ein Motorschaden Eisenbahnromantik nach Fahrplan im Mai verhindert hat, kündigt die RuhrtalBahn für Juni zwischen Hagen und Hattingen (Linie R) wieder Betrieb an. Ebenfalls auf dem Programm stehen das MontanTicketRuhr und die Kombitour Ruhrschiff.

(pen) Nachdem ein Motorschaden Eisenbahnromantik nach Fahrplan im Mai verhindert hat, kündigt die RuhrtalBahn für Juni zwischen Hagen und Hattingen (Linie R) wieder Betrieb an. Ebenfalls auf dem Programm stehen das MontanTicketRuhr und die Kombitour Ruhrschiff.

Woche für Woche dürfen sich Eisenbahnfreunde damit auf eine Reise in die Geschichte des Bahnverkehrs freuen. Am Bahnsteig wartet mit dem so genannten "Uerdinger Schienenbus" schließlich der Retter der Nebenbahnen, der in den 50- und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts unterwegs war. Damals für eine Nutzungsdauer von 15 Jahren auf die Schiene gesetzt, fahren ein Motorwagen, ein Steuerwagen und ein Beiwagen fast 60 Jahre später immer noch für die RuhrtalBahn.

"Der Einstieg lohnt sich aber nicht nur für Nostalgiker. Schließlich gibt es direkt ab den Bahnsteigkanten in Hattingen, Witten und Wetter viel zu entdecken: Burgen und Herrenhäusern, sehenswerte Altstädte und Museen, Wälder und Wasser. Zudem gibt es beste Anschlüsse an Wander- und Radwege", weist Stefan Tigges, Geschäftsführer der RuhrtalBahn, auf den Mehrwert der Linien in Sachen Freizeitgestaltung hin.

Auf der Linie R pendelt der Zug im Juni an den Sonntagen 16., 23. und 30. sowie am Freitag, 28. zwischen Hagen und Hattingen. Auf den gut 40 Kilometern werden elf Haltepunkte in Hagen, Wetter, Witten und Hattingen angesteuert. Ein Höhepunkt ist die Fahrt über das Wittener Eisenbahnviadukt, ein Erlebnis, das ansonsten Lokführern von Güterzügen vorbehalten ist.

Die erste Abfahrt ab Hagen ist jeweils um 8.34 Uhr, letztmalig ab Hattingen startet der Schienenbus um 16.41 Uhr. Die Fahrzeit pro Strecke liegt bei rund 80 Minuten. Hin- und Rückfahrt auf der Gesamtstrecke der RuhrtalBahn kosten 20 Euro, Teilstrecken sind möglich. Für Kinder bis einschließlich 14 Jahren gilt wie schon seit Jahren: Bis zu drei von ihnen fahren in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos. Und selbstverständlich werden auch Fahrräder mitgenommen.

Mit dem MontanTicketRuhr bringen die RuhrtalBahn sowie die LWL Industriemuseen Zeche Nachtigall und Henrichshütte parallel zum Betrieb auf der Linie R am Sonntag, 16. Juni, ein besonderes Angebot auf die Schiene.

Begleitet von einem Gästeführer steuern die Teilnehmer mit der RuhrtalBahn die Museen in Witten und Hattingen an. Dabei folgen sie bei der Fahrt durch das grüne und idyllische Ruhrtal für rund acht Stunden dem Weg von der Zeche zum Hochofen, von der Kohle zum glühenden Eisen. Im Preis von 19,50 Euro (Kinder 10 Euro, Familien 45 Euro) sind Führung und Fahrt sowie Eintrittsgelder enthalten. Eine Anmeldung ist erforderlich, Tel.: 0208/309983010.

Eine interessante Tour kündigt Tigges auch für Freitag, 28. Juni, an. Hier gibt es die Möglichkeit, von der Bahn auf die MS Schwalbe umzusteigen und das Ruhrtal auf diese Weise vom Fluss aus zu erleben. Alle Details über dieses Angebot sowie weitere Informationen rund um Fahrpläne und -preise liefert das Internet unter www.ruhrtalbahn.de.

(Redaktion)


 


 

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