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Erfahrungsaustausch

Roundtable USA in Olpe

„Enge und dauerhaft gute Wirtschaftsbeziehungen“

Olpe. Zu einem Gespräch und Erfahrungsaustausch über das US-Geschäft lud die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) in ihre neue Olper Geschäftsstelle. Jens Brill, Geschäftsstellenleiter und zugleich verantwortlich für das Außenwirtschaftsreferat der IHK, freute sich über das spürbare Engagement seiner Gäste. 

Handelskonsul Ken Walsh vom US-Generalkonsulat Düsseldorf unterstrich mit Verve, dass die USA ein vielversprechender Handelspartner blieben. Zwar seien jüngst von deutscher Seite zuweilen Irritationen über handelspolitische Maßnahmen der US-Administration empfunden worden. Das politische Verhältnis zwischen den USA und Deutschland sei jedoch ebenso wie die Wirtschaftsbeziehungen historisch gewachsen eng und dauerhaft gut. Mit dem Programm „SelectUSA“ warb Handelskonsul Walsh daher auch bei den Unternehmern mit guten Argumenten für weitere Investitionen am Wirtschaftsstandort USA. Steuerrechtliche Fragen bei Auf- und Ausbau des US-Geschäftes sowie die US-Steuerreform beleuchteten die Steuerberater Dr. Jan Wendland und Mike Whitacre. 

Arno Dienenthal, geschäftsführender Gesellschafter der Dango & Dienenthal Maschinenbau GmbH, dankte den Steuer-Experten für ihre Ausführungen mit einem Lob: „Hier konnte ich einiges mitnehmen.“ Ulf Pöppel, Geschäftsführer der BSW Berleburger Schaumstoffwerk GmbH, faszinierte die Teilnehmer mit einem einsichtsvollen Vortrag über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschen und Nordamerikanern. Hierbei spannte er den Bogen von protestantischer Ethik zu eher calvinistisch geprägter Leistungsorientierung, erläuterte den praktischen Unterschied zwischen mono- und polychromatischem Zeitverständnis von Geschäftspartnern und gab – sehr unterhaltsam – auch eigene Erfahrungswerte mit zwei Werksgründungen in den USA zum Besten. Rechtsanwalt Tycho H. Stahl aus Atlanta knüpfte an die Ausführungen seines Vorredners an und bestätigte die Gemeinsamkeiten zwischen Handelspartnern in den USA und Deutschland, gab aber zu bedenken, dass auch die Unterschiede enorm und relevant seien: „Ohne die jeweils andere Seite und ihre Eigenheiten zu kennen, ist kein erfolgreiches Geschäft möglich.“ Der Roundtable USA bot zum Kennenlernen beste Gelegenheit.

(Redaktion)


 


 

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