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Städtepartnerschaftskonferenz

Gemeinsamer Schritt ins „NeuLand“

Im Rahmen der REGIONALE 2013 werden zwischen 2010 und 2012 vier Städtepartnerschaftskonferenzen ausgetragen. Globalisierung, Klimawandel, demographische Entwicklung - diesen Herausforderungen muss sich auch Südwestfalen in Zukunft stellen.

1. Europäische Städtepartnerschaftskonferenz auf der Landesgartenschau in Hemer

Hemer, 3. Mai 2010. Mehr als 1400 Kilometer liegen zwischen Soest und der ungarischen Stadt Sárospatak. Dennoch sind die beiden Kommunen seit 15 Jahren eng miteinander verbunden – durch eine Städtepartnerschaft. Fast alle Städte und Gemeinden in Südwestfalen besitzen diese freundschaftlichen Kontakte ins Ausland. Die Partnerschaften werden nun mit der 1. Europäischen Städtepartnerschaftskonferenz in Hemer neu aufgefrischt.

Im Rahmen der REGIONALE 2013 werden zwischen 2010 und 2012 vier Städtepartnerschaftskonferenzen ausgetragen. Globalisierung , Klimawandel, demographische Entwicklung -  diesen Herausforderungen muss sich auch Südwestfalen in Zukunft stellen. Die Region mit ihren fünf Kreisen und 59 Kommunen hat sich mit dem Strukturförderprogramm REGIONALE 2013 auf den Weg gemacht, gemeinsam die Bewältigung der Zukunftsaufgaben anzugehen und die Region als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum weiter zu stärken und bekannter zu machen. Dazu gehört auch der Austausch mit Partnern in Europa. Die internationalen Kontakte auf wirtschaftlicher, politischer oder bürgerschaftlicher Ebene können genutzt werden, um Netzwerke zu knüpfen, Wissen auszutauschen und neue Kooperationen einzugehen.

Unter dem Titel „NeuLand“ widmet sich die erste Konferenz in Hemer vom 20. bis 22. Mai der Bedeutung der Landschaft als Ressource und Zukunftsbasis vor allem für eine nachhaltige Energieversorgung. „Umwelt- und Klimaschutz, und damit verbunden Energieeffizienz, sind Themen, die europaweit ganz oben auf der Tagesordnung stehen“, sagt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur. „Die Konferenz zeigt die Möglichkeiten und Chancen internationaler Zusammenarbeit zwischen Partnerregionen und Partnerkommunen“, ergänzt Hemers Bürgermeister Michael Esken.

Die Städtepartnerschaftskonferenz „NeuLand“ beginnt auf dem Gelände der Landesgartenschau am Donnerstag, 20. Mai, um 14 Uhr und endet am Samstag, 22. Mai, gegen 13 Uhr. Das Programm dreht sich rund um die Themen Umwelt, Klima und Energie. Dafür konnten in Zusammenarbeit mit dem Europabüro der Stadt Iserlohn, der Südwestfalen Agentur sowie der Stadt Hemer mehrere hochkarätige Referenten gewonnen werden, die praxisnahe Beispiele geben und Hintergrundwissen vermitteln. In Workshops tauschen sich die Teilnehmer aus ganz Europa aus, um voneinander zu lernen und gemeinsame Ideen zu entwickeln. „Mit der Städtepartnerschaftskonferenz sprechen wir nicht nur Fachpublikum an. Unsere Intention ist es, Bürgerinnen und Bürger für diese Konferenz zu gewinnen und sie mit diesen wichtigen Themen vertraut machen. Der besondere Reiz liegt an der Internationalität dieser Veranstaltung. Unser Dank gilt dem Energieversorger Mark-E, der die Konferenz in erheblichem Maße unterstützt“, sagt Landesgartenschau-Geschäftsführer Ralf Schweinsberg.

Eingeladen wurden die fünf Kreise Südwestfalens und 59 Kommunen mit ihren Partnerstädten. Angekündigt haben sich bereits Gäste aus Ungarn, Polen, Frankreich, Russland, Litauen und den Niederlanden. Natürlich können sich auch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Südwestfalen noch zur Konferenz, die simultan in Englisch und Französisch übersetzt wird, anmelden. Ansprechpartner für die Konferenz „NeuLand“ ist Fabian Tigges von der Stadt Hemer. Unter der Telefonnummer 02372/551-237 oder per E-Mail an [email protected] werden alle Fragen rund um die Konferenz beantwortet und Anmeldungen entgegen genommen. Eine Teilnahme ist kostenlos.

Doch nicht nur mit Blick auf die Städtepartnerschaftskonferenz steht das Pfingstwochenende bei der Landesgartenschau ganz im Zeichen von Europa und der Energie. So wird es am Freitag, 21. Mai, den ganzen Tag über auf dem Casino-Platz eine große Ausstellung rund um das Thema Energie geben. Ob neueste Techniken in der Automobilindustrie, energieeffiziente Gebäudesanierungen, Wärmepumpen, „Öko-Strom“, oder Bürgersolaranlagen – auf die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung wartet ein interessantes und spannendes Angebot.

Am Pfingstsonntag, 23. Mai, sind dann die Partnerstädte Hemers zu Gast auf der Landesgartenschau. Rund 300 Bürgerinnen und Bürger aus Beauvry, Steenwerck, Bretten, Doberlug-Kirchhain, Obervellach und Schelkowo treffen sich um 10 Uhr am Städtemosaik, um einen gemeinsamen Tag in Hemer zu erleben.  Auf dem Forumsplatz präsentieren die Städte landestypische Spezialitäten und Produkte. Am Abend kommen dann im Grohe-Forum alle Gäste aus den Partnerstädten zu einer großen Feier zusammen. Jeder interessierte Bürger ist dazu herzlich eingeladen.


(Redaktion)


 


 

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