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Aufbrechen! Warum wir eine Exellenzgesellschaft werden müssen

"Sein Buch beschreibt anschaulich und mit vielen Beispielen aus der Praxis belegt, wie sich der Niedergang der Dienstleistungsgesellschaft vollzieht. Das überhaupt ist eine Stärke dieses Buches: Es bleibt nicht abstrakt, sonder bewegt sich immer entlang konkreter Fälle, mitten aus dem Leben gegriffen. Noch kaum irgendwo sonst wurden die aktuellen Veränderungen im tertiären Sektor so plastisch geschildert und in ihrem größeren Kontext erklärt als hier." (Matthias Schwenk, carta.info, 26. Februar 2010)

BUCHEMPFEHLUNG:

Es geht um unsere Zukunft! 

Die Dienstleistungsgesellschaft stirbt, weil neue Technologien die Hälfte aller Jobs überflüssig machen. Die Überlebensperspektive für die Zukunft liegt in einer Hochbildungskultur - es ist unsere einzige Chance, sagt Wirtschaftsvordenker Gunter Dueck.

Die Diagnose 

Den westlichen Gesellschaften drohen Elite und Slum: auf der einen Seite wenige hoch bezahlte Jobs in der Steuerung von Prozessen, auf der anderen Seite viele Menschen, die einen neuen Job suchen, aber keinen finden, weil sie nicht entsprechend (aus-)gebildet sind.

Die Chance 

Auf die Agrar-, Industrie- und Dienstleistungskultur folgt die Wissenskultur: Brain-Jobs in IT-, Umwelt-, Medizin-, Gen-, Nano- und Biotechnologie. Sie sind da. Es sind nur zu wenige.

Was wir tun müssen 

Exzellenzgesellschaft meint Jobs für das Gehirn. Das muss trainiert werden. Von jedem. Keine Ausreden mehr: Jeder muss studieren!

Was der Staat tun muss 

Die alte Klientelpolitik gehört in Rente . Unser Weg in die Exzellenzgesellschaft führt vom Subventions- zum Investitionsstaat, der die notwendige Infrastruktur von Wissen und Bildung bereitstellt. Superschnelle Datenhighways statt Fernstraßen.

Über den Autor 

Gunter Dueck, Jahrgang 1951, lebt bei Heidelberg. Er studierte Mathematik und Betriebswirtschaft und war nach Promotion und Habilitation fünf Jahre Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld. 1987 wechselte er an das Wissenschaftliche Zentrum der IBM in Heidelberg, wo er maßgeblich am Aufbau des Data-Warehouse-Service-Geschäftes der IBM Deutschland beteiligt war.

Gunter Dueck ist einer der IBM Distinguished Engineers, IEEE Fellow, Mitglied der IBM Academy of Technology und korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Er arbeitet an der Strategie und der technologischen Ausrichtung der IBM mit und kümmert sich um Cultural Change. 2009 wurde zum Business Leader 'Dynamic Infrastructure' ernannt. In dieser Rolle beteiligt er sich am Aufbau eines neuen strategischen Wachstumsfeldes der IBM Corporation, das auf die wachsende Industrialisierung der IT-Infrastrukturen bis hin zum so genannten Cloud Computing zielt.

(Redaktion)


 


 

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