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Neuer Forschungsschwerpunkt an der Fachhochschule Südwestfalen

„Gut zwei Jahre nach dem Start des gleichnamigen Studiengangs verfolgen wir mit dem Forschungsschwerpunkt das Ziel, die Medizintechnik an unserer Hochschule, aber auch in der Region weiter zu fördern und zu etablieren“, so Prof. Dr. Andreas Brauers, Sprecher und einer der Initiatoren des Schwerpunktes. „Außerdem wollen wir uns als attraktiver Partner für die Wirtschaft aufstellen“, so Brauers weiter.

Am Standort Hagen wird die Forschungstätigkeit im Bereich Medizintechnik deutlich ausgeweitet.

Mit dem Beginn des neuen Jahres fiel an der Fachhochschule Südwestfalen auch der Startschuss für einen neuen Forschungsschwerpunkt. Zunächst bis zum Ende des Jahres 2014 wird der Forschungsschwerpunkt Medizintechnik die Forschungsarbeit in Hagen, Iserlohn und am neuen Studienort Lüdenscheid mitprägen.

„Gut zwei Jahre nach dem Start des gleichnamigen Studiengangs verfolgen wir mit dem Forschungsschwerpunkt das Ziel, die Medizintechnik an unserer Hochschule, aber auch in der Region weiter zu fördern und zu etablieren“, so Prof. Dr. Andreas Brauers, Sprecher und einer der Initiatoren des Schwerpunktes. „Außerdem wollen wir uns als attraktiver Partner für die Wirtschaft aufstellen“, so Brauers weiter. 

Aber natürlich soll in erster Linie geforscht werden. Und hier gibt es eine klare Fokussierung. „Wir arbeiten zum Beispiel an optischen Diagnoseverfahren. Dabei handelt es sich grundsätzlich erst einmal um alle optischen Mittel, die geeignet sind, um auf Menschen zu gucken und daraus dann eine Diagnose abzuleiten“, erklärt Professor Dr. Ingo Krisch, ein weiterer von insgesamt fünf Hochschullehrern, die den Forschungsschwerpunkt aufbauen. Er nennt ein Beispiel: „So werden wir an einer speziellen Beleuchtungsmethode forschen, die eine Wunde optimal ausleuchtet und damit eine Diagnose verbessert und vereinfacht.“

Eine zentrale Rolle spielen dabei Geräte, die der Patient im Idealfall ohne Hilfe zu Hause anwenden kann. „Wenn es dann noch problemlos möglich ist, die gewonnenen Daten dem behandelnden Arzt zu übermitteln, gelingt es, dem Patienten Gänge zum Arzt zu ersparen“, erläutert Prof. Brauers. Dabei denkt er speziell an Regionen mit geringer Ärztedichte. „In strukturschwachen Räumen können solche Verfahren die Versorgung decken. Das wird die Zukunft sein“, so Brauers.

Für ihn und die weiteren beteiligten Professoren wird es nun auch darum gehen, Partner in der heimischen Wirtschaft zu finden. „Wir werden das Potenzial abklopfen“, kündigt Brauers an. Er ist optimistisch. „Es gibt in Südwestfalen  Elektroindustrie, Automobilzulieferer und Beleuchtungsindustrie, die Teile für die Medizintechnik schon bauen oder aber bauen möchten“, weiß Brauers. Von den angestrebten Kooperationen würden dann auch die Studierenden profitieren. Sie könnten beispielsweise ihre Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit den Firmen erstellen.

Weitere Informationen unter:

www.fh-swf.de

(Redaktion)


 


 

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