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Familienunternehmen

Vom Ein-Mann-Betrieb zum global handelnden Familienunternehmen

Landrat Thomas Gemke besuchte mit Jochen Schröder und Andreas Becker von der Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung (GWS) die Betriebe A. Menshen und Stauff in Werdohl.

Märkischer Kreis. (pmk). Landrat Thomas Gemke besuchte mit Jochen Schröder und Andreas Becker von der Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung (GWS) die Betriebe A. Menshen und Stauff in Werdohl. Die Unternehmen gehören zur LUKAD Holding der Familie Menshen. "Mit dem Schrotthandel fing alles an", erzählt Lutz Menshen. 1953 hatte sein Vater Arnold den Grundstein für das Unternehmen gelegt und mit viel Mut und Unternehmergeist das Produkt-Spektrum Stück für Stück ausgebaut. Zur Betriebsbesichtigung trafen sich Landrat Thomas Gemke und Geschäftsführer Lutz Menshen zunächst beim Schrott- und Metallgroßhandel A. Menshen Im Ohl in Werdohl. Gemke zeigte sich beeindruckt von dem 70.000 Quadratmeter großen Gelände. Hier sammelt, sortiert, lagert und verwertet der mehrfach zertifizierte Betrieb mit seinen rund 60 Mitarbeitern unter anderem Nichteisenmetalle (NE-Metallen) von Aluminium bis Zink in den unterschiedlichsten Qualitäten und Formen sowie Stahlschrott. Die vollständig überdachte Lagerung sämtlicher Schrotte verhindert, dass Öle und Emulsionen ins Grundwasser gelangen. Europaweit beliefert Menshen sowohl Stahlwerke, Gießereien als auch Metallschmelzwerke. Hinzu bietet das Unternehmen einen Containerdienst beispielsweise für Produktionsabfälle, Bauschutt, Sperrmüll, Mischabfälle oder Holz an.

Zweite Station war die Firma Stauff, wie die ehemalige Walter Stauffenberg KG. heute genannt wird, mit Hauptsitz im Werdohler Ehrenfeld. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Leitungskomponenten und Hydraulikzubehör für den Maschinen- und Anlagenbau sowie die industrielle Instandhaltung. Mit Niederlassungen in 18 Ländern und einem weltweit flächendeckenden Netzwerk aus Vertriebs- und Systempartnern gibt die Unternehmensgruppe, zu der seit 2015 auch Vosswinkel gehört, rund 1200 Menschen Arbeit. Fertigungsleiter Nils Böttcher erklärte den Besuchern, wie das Unternehmen die Automatisierung von Produktionsprozessen vorantreibt. Seit Anfang des Jahres setzt der Betrieb eine computergesteuerte Rundtaktmaschine für Rohrverschraubungen ein, an der jährlich 1,5 Millionen Winkel-, T-Verschraubungen und Kreuzstücke auf Basis von Schmiederohlingen hergestellt werden können. Im Frühjahr wurde eine zweite Rundtaktmaschine für die Fertigung gerader Verbindungen aus Stangenmaterial mit doppelt so hoher Ausbringungsmenge in Betrieb genommen. Landrat Gemke beglückwünschte Menshen zu der Modernität und Innovationskraft des Familienkonzerns.

(Redaktion)


 


 

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