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FH Südwestfalen

Beruf, Studium, Familie und Privatleben vereinbaren

Fachhochschule Südwestfalen als familiengerechte Hochschule re-auditiert

Iserlohn. Eine Personal- und Studierendenpolitik zu schaffen, die Familien und die individuellen Lebensphasen der Beschäftigten und Studierenden in den Mittelpunkt stellt, war 2012 für die Fachhochschule Südwestfalen Motivation zum „audit familiengerechte hochschule“. 2013 erhielt die Hochschule dafür das entsprechende Zertifikat. 2016 wurde das Auditierungsverfahren der berufundfamilie GmbH erneut durchlaufen. In Berlin nahm Gleichstellungsbeauftragte Dagmar Driesen jetzt die Urkunde entgegen.

Im Beisein von Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley, Dirk Wiese, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH erhielten insgesamt 159 Unternehmen, 153 Institutionen und 41 Hochschulen die Urkunden zu dem Qualitätssiegel.

Für die Fachhochschule Südwestfalen war Gleichstellungsbeauftragte Dagmar Driesen nach Berlin gereist. „Das Audit unterstützt uns darin, maßgeschneiderte und gewinnbringende Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf, Studium, Familie und Privatleben umzusetzen und die Vereinbarkeit in unserer Hochschulkultur zu verankern“, ist Driesen überzeugt. Rektor Prof. Dr. Claus Schuster ergänzt: „Das ist auch Bestandteil eines guten Arbeits- und Studienklimas und hilft uns, für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und unseren Studierenden gute Studienbedingungen zu bieten“.

In den letzten Jahren hat sich an der Fachhochschule Südwestfalen in Sachen Familienfreundlichkeit eine Menge getan. So gibt es mittlerweile ein Familienbüro mit zwei Mitarbeiterinnen, die verschiedenste Maßnahmen organisieren und koordinieren. Beispielsweise werden in den Schulferien Kinderbetreuungsangebote vorgehalten, ebenso bei Hochschulveranstaltungen. Auch bei individuellen Engpässen gibt es eine Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Einen breiten Raum nimmt mittlerweile ebenso das Thema Pflege von Familienangehörigen ein. Hierzu werden vom Familienbüro Informations-veranstaltungen durchgeführt und Infomaterialien zur Verfügung gestellt. Zurzeit wird ein Konzept zur Telearbeit und zum mobilen Arbeiten entwickelt.

Auch Ministerin Barley wies in Berlin auf die Bedeutung familienfreundlicher Unternehmenskultur hin: „Familienfreundlich zu sein und auf Vereinbarkeitsfragen einzugehen, lohnt sich für jeden Arbeitgeber: Die Motivation der Beschäftigten steigt und die Bindung an das Unternehmen wächst“. Dirk Wiese, der als Sauerländer die Fachhochschule Südwestfalen auch persönlich in Berlin begrüßte, freute sich, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie heute vielfach ein selbstverständlicher Teil einer zukunftsgerichteten Personalpolitik ist: „Auch mit der fortschreitenden Digitalisierung bieten sich heute vielfältige Möglichkeiten, die Arbeitswelt für alle Beschäftigten an ihre jeweilige Lebensphase anzupassen“.

Von den familienfreundlichen Maßnahmen profitieren an der Fachhochschule Südwestfalen rund 900 Beschäftigten und mehr als 14.000 Studierende.

(Redaktion)


 


 

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