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FH Südwestfalen

Delegation aus China besuchte Labore für Bio- und Nanotechnologie

Deutsch-Chinesische Kooperationspartnerschaft geplant

Iserlohn. Losgehen wird es erst zum Wintersemester 2020/21. Dann sollen, so alles klappt, die ersten chinesischen Studierenden in Iserlohn und an den anderen Standorten der Fachhochschule Südwestfalen ihr Studium beginnen. Geplant ist ein neuartiges Kooperationsprojekt, an dem sich die Fachhochschule Südwestfalen gemeinsam mit drei weiteren Hochschulen in NRW beteiligt. Zur Vorbereitung besuchte jetzt eine Delegation aus China Labore des Studiengangs Bio- und Nanotechnologien in Iserlohn.

Prof. Dr. Christine Kohring, Prorektorin für Marketing, Internationales und Diversity an der Fachhochschule Südwestfalen betreut das Projekt seit zwei Jahren. „Das Projekt möchte chinesische Talente für ein Studium in Deutschland vorbereiten. Konkret geht es darum, chinesische Sekundarabsolventinnen und –absolventen gezielt in China auf ein Bachelor-Studium in den Fächern Informatik, Naturwissenschaften und Technik in Deutschland vorzubereiten“, erklärt Prof. Kohring.

Die Fachhochschule Südwestfalen ist eine von vier Hochschulen in NRW, die das Programm zur Qualifizierung junger chinesischer Talente in Hochtechnologien gemeinsam mit der Beijing No. 35 High School, dem Beiing Polytechnic, dem Hans-Böckler-Berufskolleg Köln, dem Robert-Bosch-Berufskolleg in Dortmund und den Carl Duisberg Centren Köln vorantreibt. Das Programm sieht vor, dass die chinesischen Polytechnik Schüler vor Beginn des Studiums nicht nur die für den jeweiligen Studiengang erforderlichen Deutschkenntnisse erwerben, sondern auch mit den Lehrformen und der Didaktik an deutschen Hochschulen vertraut gemacht werden. Zudem entscheiden sie sich bereits in China, welches Studienfach sie in Deutschland belegen möchten. Das komplette Studium wird dann an der deutschen Hochschule verbracht. 183 chinesische Schülerinnen und Schüler nehmen an dem Programm teil.

Die Projektpartner der chinesischen Schulen informierten sich jetzt gemeinsam mit Vertretern der Carl Duisburg Centren über die Studieninhalte des Studiengangs Bio- und Nanotechnologien. Dekanin Prof. Dr. Eva Eisenbarth führte die Gäste durch die Labore und stellte die verschiedenen Lehr- und Forschungsbereiche vor.

(Redaktion)


 


 

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