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FH Südwestfalen

Fachhochschule testet neue Lehrmethoden

Livestreaming von Vorlesung mit Eigenentwicklung „LiveVideo“

Iserlohn. Die Vorlesung „Rechnerarchitektur“ ist neben der Ringvorlesung „Industrie 4.0- Internet of Things“ ein Pilotprojekt für Teleteaching. Livestreaming, Archivierung und Replay der Vorlesung werden zurzeit mit der hochschuleigenen Entwicklung „LiveVideo“ ausgiebig getestet und funktionieren bislang reibungslos. Damit möchte der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn den Einsatz neuer innovative Lehrmethoden vorantreiben.

„Die Fachhochschule Südwestfalen ist eine Flächenhochschule mit fünf Standorten. Wir testen gerade die Möglichkeit des Teleteaching für Fernvorlesungen mittels eines Livestreams mit Chatkanal für die Studierenden an den Standorten Hagen, Lüdenscheid, Meschede und Soest“, bringt Prof. Ulrich Lehmann vom Iserlohner Fachbereich Informatik und Naturwissenschaften die Projektidee auf den Punkt. Livestreaming, Archivierung und Replay werden mit einem von Studierenden entwickelten Programm „Live Video“ durchgeführt.

Die Verbindung von klassischer Präsenzlehre und Elementen des e-Learning wird bereits seit längerem vom Rektorat der Hochschule gefördert. Mit diesem „Blended Learning“ möchte die Hochschule der zunehmenden Heterogenität und Diversität der Studierenden und ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebenslagen stärker Rechnung tragen und das berufsbegleitende und lebenslange Lernen unterstützen. Darüber hinaus geht es darum, die Lehre attraktiver und innovativer zu gestalten.

„Die Erzeugung von Livestreams für Vorlesungen hat den Vorteil, dass die Vorlesungsinhalte auch den Studierenden anderer Standorte zur Verfügung stehen, ohne dass für sie Mobilitätskosten anfallen“, erklärt Prof. Lehmann, „das ist insbesondere bei fachübergreifenden High-Tech-Themen wie Industrie 4.0 von Vorteil“.

Die Vorlesung Rechnerarchitektur wird derzeit nicht nur mittels Livestreaming übertragen, die Studierenden haben, auch das ein Novum, die Möglichkeit, online, mittels WhatsApp, während der Vorlesung Verständnisfragen zu stellen, die von Studierenden-Coaches beantwortet werden. „Damit möchten wir die Schamgrenze für einfache Fragen im Plenum senken. Außerdem fühlt es sich für die Studierenden wie die gewohnte Social Media Kommunikation an“, argumentiert Prof. Lehmann, der sich durch die gute Resonanz der Studierenden bestätigt fühlt.

Die Vorlesungsfolien des Dozenten erhalten die Studierenden unmittelbar nach der Veranstaltung aus der Cloud. Und manchmal sogar zeitgleich mit Kommentaren der Studierenden aus der WhatsApp Gruppe. „Fast in Echtzeit“, meint Ulrich Lehmann, „und vielleicht der Anfang für ein vernetztes und selbstbestimmtes Lernen“.

(Redaktion)


 


 

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