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FH Südwestfalen

Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen zu Gast an der Fachhochschule Südwestfalen

Erster Besuch der neuen Ministerin für Kultur und Wissenschaften in Iserlohn

Iserlohn. Seit dem 30. Juni 2017 ist sie Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Am Freitag besuchte sie die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn und informierte sich über Studiengänge, Lehre und Forschung an der Hochschule. Begleitet wurde sie von ihren Mitarbeitern Claudia Determann und Dr. Patrick A. Neuhaus.

Im Mittelpunkt des gut zweistündigen Besuchs stand das gegenseitige Kennenlernen. Rektor Prof. Dr. Claus Schuster stellte die Hochschule mit ihren 55 Studiengängen und knapp 14.000 Studierenden an vier Standorten vor. Gemeinsam mit der Ministerin diskutierten die Rektoratsmitglieder insbesondere die Maßnahmen, die die Hochschule seit einigen Jahren erfolgreich ergriffen hat, um den Studienerfolg ihrer Studierenden zu sichern. Dazu zählen nicht nur das Studium Flexibel, das neben der Streckung der ersten zwei Semester auf vier Semester auch noch ein persönliches Coaching sowie die Teilnahme an zusätzlichen Tutorien vorsieht, sondern auch die Mathematik- und Physik-Lernzentren, in denen die Studierenden gemeinsam mit Kommilitonen und Tutoren den erlernten Stoff vertiefen können. „Wertvolle Unterstützung leisten auch die Studierendencoaches an allen Standorten“, berichtete Rektor Schuster.

Er informierte die Ministerin auch über die geplanten Ausbaupläne der Hochschule. So möchte die Fachhochschule Südwestfalen ihren bisherigen Studienort in Lüdenscheid zu einem eigenständigen Standort ausbauen und dort einen Studienschwerpunkt im Bereich der Gesundheitswirtschaft etablieren.

Einen Einblick in die Forschungsaktivitäten der Hochschule erhielt Ministerin Pfeiffer-Poensgen in den Laboren für Biomaterialien und für Fahrwerkstechnik. Prof. Dr. Eva Eisenbarth stellte ihre Arbeitsgebiete vor, zu denen auch die Biomaterialen zählen. Damit werden synthetische oder nichtlebende natürliche Materialien oder Werkstoffe bezeichnet, die in der Medizin für therapeutische oder diagnostische Zwecke eingesetzt werden und dabei in unmittelbaren Kontakt mit biologischem Gewebe des Körpers kommen. Prof. Dr. Andreas Nevoigt erläuterte der Ministerin seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Fahrzeugakustik und der Lokalisierung von Störgeräuschen im Auto. Dass die Digitalisierung auch vor der Lehre nicht Halt macht und den Studierenden neue Formen des Lernens ermöglicht, verdeutlichte Prof. Dr. Wolfgang Schütte. Der Iserlohner Fachbereich Maschinenbau möchte ein Virtual Reality System, eine sogenannte CAVE, einführen, in der die Studierenden zukünftige Produktionssysteme und-prozesse wie sie in der Industrie üblich sind, mittels virtueller Realität wirklichkeitsnah erleben können.

Zum Schluss lud Rektor Schuster die Ministerin ein, bei weiteren Besuchen auch die anderen Hochschulstandorte in Hagen, Meschede, Soest und Lüdenscheid kennen zu lernen.

(Redaktion)


 


 

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