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FH Südwestfalen

Schlaflos in München

Studierende der Fachhochschule Südwestfalen nahmen am Entwicklungswettbewerb automatica Makeathon teil

Iserlohn. Von der Idee zur Umsetzung in 30 Stunden: 12 Studenten und eine Studentin des Studiengangs Mechatronik der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn nahmen am Makeathon auf der automatica Messe in München teil. In konkurrierenden Teams entwickelten sie in 30 Stunden Software- und Hardware-Prototypen für die Bereiche Robotik, Internet of Things und Automation.

Geschlafen wurde im Bus. Um 23 Uhr war Abfahrt in Iserlohn, nach Ankunft in München morgens ein kurzes Frühstück und dann ging es schon zum Wettbewerb. Ab 10 Uhr morgens lief der 30-stündige Countdown zur Entwicklung eines präsentationsfähigen Prototypen. Ab 14 Uhr am nächsten Tag hatte jedes Team zweieinhalb Minuten Zeit, sein Produkt einer Jury aus Industrievertretern zu präsentieren. Und dann ging es im Bus um 17 Uhr wieder zurück nach Iserlohn.

Der automatica Makeathon - in Zusammenarbeit mit ITQ und Conrad Electronic - wendet sich an Young Professionals und Studierende aus den Bereichen Software Engineering, Mechatronik und Mechanik. Beim diesjährigen Makeathon stellten sich 123 Nachwuchskräfte aus 7 Ländern der Herausforderung, funktionierende Lösungen für die Industrie 4.0 zu erarbeiten. Die Iserlohner Studierenden arbeiteten in drei verschiedenen Teams mit Kommilitonen anderer Hochschulen.

Teams eins entwickelte ein „Smartes Fenster“, das sich mit Hilfe eines am Fenster montierten Zusatzgerätes automatisch öffnet und schließt, je nach Außen- und Innentemperatur oder Regen. Team zwei entschied sich für die Konstruktion eines teilautonomen Transport-Serviceroboters während Team drei, angeregt durch die derzeitige Fußballweltmeisterschaft, einen „automatisierten Torwart“ konstruierte. Ein 3 D-Ultraschallsensor erstellt 30 „Fotos“ pro Sekunde und erkennt, wo sich der Ball im Raum befindet und in welchem Winkel er auf Tor trifft.

Trotz 30-stündigem Dauerstress: Die Erfahrung möchten die Studierenden, die von Prof. Dr. Tobias Ellermeyer begleitet wurden, nicht missen: „Wir haben zwar ständig gegen die Müdigkeit ankämpfen müssen, aber die Teamarbeit hat uns gerettet“, meint Julia Slatosch. Und Samet Durak ergänzt: „Toll war, das wir selber entscheiden konnten, welches Produkt wir bauen, wer sich um die Mechanik kümmert und wer programmiert“. Einig waren sich alle Studierenden darin, dass man in 30 Stunden ein sehr innovatives Produkt entwickeln kann.

Das Motto des Wettbewerbs „Make, create and have fun“ ist bei den Iserlohner Studierenden voll aufgegangen.

(Redaktion)


 


 

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