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Förderprogramm

Mit „WINGs“ verleiht die IHK Siegen Flügel

Siegen/Olpe, 28. Juli 2014. Rund 75.000 Euro an Stipendiengeldern für Auslandspraktika wurden der IHK Siegen im Rahmen des EU-Programms ERASMUS+ kürzlich bewilligt.

Die Förderzusage der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA BiBB) stellt sicher, dass über das Projekt „WINGs – Work Experience in Great Britain“ 2015 und 2016 insgesamt 50 Auszubildende, junge Fachkräfte im ersten Jahr nach Abschluss ihrer Ausbildung sowie Teilnehmende an einer geregelten Weiterbildung für vier Wochen nach Großbritannien entsandt werden können. IHK-Geschäftsführer Klaus Gräbener freut sich über den Projektzuschlag:  „Mit ‚WINGs’ setzen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem Projektpartner in Portsmouth fort, der die Nachwuchskräfte aus unserer Region in Südengland betreut und in passende britische Familien und Gastbetriebe vermittelt.“

Rund 40 Auszubildende nahmen bereits in den vergangenen Jahren an einem solchen Auslandspraktikum in Portsmouth teil. Sie erhielten hierzu Stipendien, die einen Großteil der entstehenden Reise- und Unterbringungskosten abdeckten. Die IHK Siegen koordiniert das Projekt auf deutscher Seite, informiert Interessierte und ihre Betriebe, prüft Bewerbungen und organisiert Vor- und Nachbereitungstreffen für die Gruppen.  Das neue Projekt sieht über die alljährlichen drei Gruppentermine hinaus auch individuelle Entsendungen nach Großbritannien vor.

Die bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv. Die Azubis berichten von verbesserten Englischkenntnissen sowie einem Zugewinn an Selbständigkeit und interkulturellen Kompetenzen.  Die beteiligten heimischen Betriebe profitieren zusätzlich von der Möglichkeit, durch ein Auslandspraktikum die Attraktivität der Ausbildung und des Unternehmens zu steigern.  Junge Fachkräfte und Teilnehmende einer geregelten Weiterbildung können mit den neuen Stipendien des Programms ERASMUS+ nun ebenfalls über das selbe Projekt wie die Auszubildenden gefördert und entsendet werden – das war mit den alten, bisher zur Verfügung stehenden Förderprogrammen nicht möglich.  

Jutta Rathmann, verantwortliche Mitarbeiterin für Auslandspraktika bei der IHK Siegen, weist darauf hin, dass sich interessierte Betriebe, Azubis oder Fachkräfte so früh wie möglich, am besten mindestens sechs Monate vor der geplanten Ausreise, bei der Kammer melden sollten: „Die Plätze sind erfahrungsgemäß sehr begehrt. Außerdem ist ein Auslandspraktikum keine Last-Minute-Reise. Die Grundlage dafür, dass die Teilnehmenden von den Projekten bestmöglich profitieren, ist eine frühzeitige Planung, Bewerbung und Vorbereitung.“ Nähere Infos gibt es von der Mobilitätsberatung der IHK Siegen (Jutta Rathmann, [email protected], 0271/3302-357).

(Redaktion)


 


 

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