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Förderung der heimischen Wirtschaft

Diskussion mit Schülern über Wisente, Sportfreunde und Regionalmarketing

Die Ansiedlung der Wisente, die Förderung der heimischen Wirtschaft, seine Zeit als Bundestagsabgeordneter in Bonn und Berlin oder die Sportfreunde Siegen – die Palette der Themen war groß

Die Ansiedlung der Wisente, die Förderung der heimischen Wirtschaft, seine Zeit als Bundestagsabgeordneter in Bonn und Berlin oder die Sportfreunde Siegen – die Palette der Themen war groß, zu denen Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Neunkirchen Fragen an Landrat Paul Breuer hatten.

Schulleiter Ulrich Fischer und Fachlehrer Hans-Joachim Arens hatten den Landrat in den Politikunterricht einer 10. Klasse eingeladen.

Ziel des Landrates war es, die Jugendlichen zur aktiven Beteiligung an unserer Demokratie zu motivieren.

„Wir haben die deutsche Demokratie immer als Schönwetterdemokratie erlebt. Demokratie war in den vergangenen Jahrzehnten immer gleichbedeutend mit mehr Wohlstand für jeden Einzelnen. Doch das ist ein Missverständnis“, so der Landrat und er zitierte eine Umfrage, nach der 40% der Befragten sagen, diese Republik „ist Mist“. „Doch die Addition aller Einzelwohle ergibt noch lange nicht das Gemeinwohl“, stellte Breuer fest.

In der anschließenden Diskussion wollten die Schüler u.a. wissen, warum sich der Landrat so intensiv für die Wiederansiedlung der Wisente stark macht.

„Es geht um ein Naturprojekt von europäischem Rang, mit dem wir deutschlandweite und internationale Aufmerksamkeit erlangen. Das ist wichtig, gerade auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Region“, so Breuer: „Denn nur wenn wir als Wohn- und Arbeitsort attraktiv sind, Menschen Lust haben, sich bei uns niederzulassen, werden wir in Siegen-Wittgenstein auf Dauer unsren Wohlstand halten und weiterentwickeln können“.

Deshalb sei das Wisentprojekt auch Bestandteil des Regionalmarketings, um die Region positiv bekannt zu machen.
Dazu hätten auch die Sportfreunde Siegen beigetragen, als sie in der 2. Fußball-Bundesliga spielten, warf ein Schüler ein. Eine Ansichte, die der Landrat voll unterstrich. Mit seinem Mitgliedsausweis im Portemonnaie machte Breuer deutlich, dass er auch in dieser sportlich schwierigen Zeit zu den Sportfreunden steht und versucht gemeinsam mit seiner 16-jährigen Tochter möglichst viele Spiele zu sehen.

Auch die Förderung der heimischen Wirtschaft war den Schülern ein Anliegen. Welche Möglichkeiten der Landrat habe, den Unternehmen im Kreis zu helfen? „Ich kann vor allem dafür sorgen und mich dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen für die Unternehmen so gut wie möglich sind, etwa die Infrastruktur wie Straßen oder Gewerbegebiete“, so Breuer.

Auch mit den Investitionen in die vier Berufskollegs helfe der Kreis den heimischen Unternehmen durch die Ausbildung von Fachkräften, die künftig noch mehr als heute gesucht sein werden, so der Landrat. Und er verband dies mit dem Plädoyer, ein naturwissenschaftlich-technisches Studium zu absolvieren: „Das ermöglicht euch die besten Berufschancen, die man sich vorstellen kann – gerade auch den jungen Frauen!“

(Redaktion)


 


 

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