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Es kann nur besser werden

Meister der feinen Ironie Karikaturen von Gerhard Mester

Mester zählt zu den zehn bedeutendsten Presse-Zeichnern in Deutschland, die von ihrer zu Papier gebrachten Ironie auch leben können. „Die Leute sollen sich amüsieren, ich will meine Meinung sagen und das Interesse an Politik wach halten“, definiert der gebürtige Westerwälder seine Linie.

Meister der feinen Ironie
Karikaturen von Gerhard Mester im Kreishaus zu sehen

Kreis Soest (kso.2010.04.29.177.-rn). Im Rahmen der vom Kunstverein Kreis Soest und dem Kreis Soest etablierten Reihe „Mit spitzer Feder“ sind vom 3. bis zum 28. Mai 2010 im Foyer des Kreishauses 50 Karikaturen zum Zeitgeschehen von Gerhard Mester zu sehen.

Die Überschrift: „Es kann nur besser werden“.

Eröffnet wird die Ausstellung im Beisein des Künstlers am Dienstag, 4. Mai 2010, 11 Uhr, von Vizelandrätin Irmgard Soldat und Antje Prager-Andresen, stellvertretende Vorsitzende des Kunstvereins, die auch eine Einführung gibt.

Geboren 1956 in Betzdorf/Sieg, lebt Mester seit über 20 Jahren mit Frau und zwei Kindern in Wiesbaden. Er gilt als Meister der feinen Ironie. Das spiegelt sich auch in seiner Vita und in den Berufswünschen wider, die er dort in chronologischer Reihenfolge angibt: Straßenbauarbeiter, Papst (ersatzweise Bischof), Sozialarbeiter, Theologe, Lehrer. Eine Neuorientierung sei nach dem Zivildienst als Pfarrerersatz in einer südhessischen katholischen Kirchengemeinde erfolgt.

Mester zählt zu den zehn bedeutendsten Presse-Zeichnern in Deutschland, die von ihrer zu Papier gebrachten Ironie auch leben können. „Die Leute sollen sich amüsieren, ich will meine Meinung sagen und das Interesse an Politik wach halten“, definiert der gebürtige Westerwälder seine Linie. 1978 bis 1984 absolvierte der Karikaturist ein Graphik-Design-Studium in Kassel, seit 1985 veröffentlicht er aktuell-politische Karikaturen in verschiedenen Tageszeitungen und Zeitschriften. Er wurde mit Thomas-Nast-Preis der Stadt Landau ausgezeichnet und erhielt den von der Akademie für Kommunikation in Baden-Württemberg gestifteten deutschen Preis für die politische Karikatur.

Die auf der Einladung abgedruckte Mester-Karikatur verdeutlicht den Titel der Ausstellung im Kreishaus. Gottvater betrachtet nachdenklich den Erdglobus in seiner Hand, der eher aussieht wie ein wurmstichiger Apfel. Das kann in der Tat nur besser werden…

(Redaktion)


 


 

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