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Die Ausstellung ehrt – die Auszeichnung adelt

Bewerbungsphase zum Staatspreis im Kunsthandwerk hat begonnen.

Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker, die in Nordrhein-Westfalen leben und arbeiten sowie älter als 25 Jahre sind, können sich ab sofort um die Teilnahme an der Landesausstellung zur Ermittlung der Staatspreise im Kunsthandwerk 2019 bewerben. Der traditionsreiche Wettbewerb, den die Landesregierung alle zwei Jahre veranstaltet und nun zum 29. Mal ausschreibt, hat mit seinem weiterentwickelten Konzept deutlich an Attraktivität gewonnen und gehört mit insgesamt 60.000 Euro zu den bedeutendsten Kunstpreisen in Deutschland. Die Schirmherrschaft über den Wettbewerb hat Armin Laschet, der Ministerpräsident des Landes NordrheinWestfalen. Er wird im Rahmen der feierlichen Ausstellungseröffnung auch die Auszeichnung der Staatspreisträger in den verschiedenen Kategorien am 31. August vornehmen.

Bedeutendster Preis im (Kunst-) Handwerk

Die Landesausstellung findet in diesem Jahr im renommierten Kölner Museum für Angewandte Kunst (MAKK) statt und ist die Grundlage für Auswahl und Auszeichnung herausragender Leistungen kunsthandwerklichen Schaffens im Handwerk. Während Kunsthandwerker*innen im Alltag oft Kompromisse bezüglich ihrer Produkte machen müssen, haben sie bei diesem Wettbewerb die Gelegenheit, ihr Können und ihre Klasse voll auszuspielen. Im Vordergrund stehen bei der Beurteilung durch die hochkarätige und unabhängige Jury die Aspekte Vielfalt und Experiment sowie die handwerkliche Präzision in der Ausführung und der innovative Gestaltungswille. Mit der Bewerbung um eine Teilnahme können Handwerkerinnen und Handwerker also ihre Innovationskraft und Gestaltungsfreude in besonderer Art und Weise einbringen und, wenn sie in die Ausstellung aufgenommen werden, einem breiten Publikum präsentieren. Bewerbungen sind in den Themenbereichen MÖBEL, SKULPTUREN, SCHMUCK, KLEIDUNG UND TEXTIL, MEDIEN und WOHNEN möglich. Die Themenbereiche eröffnen Freiheiten hinsichtlich der Zuordnung, die in der Vergangenheit durch Materialgebundenheit nicht möglich war. Dabei lassen sich z. B. Bestecke, Schalen und Vasen ebenso wie Möbel, Teppiche oder Leuchten auch dem Themenbereich „WOHNEN“ zuordnen. Bei den „SKULPTUREN“ sind z. B. Objekte aus Stein, Holz, Glas oder Metall, seien es Stelen, Brunnen, Fensterbilder oder Windspiele denkbar. Experimentelle Arbeiten sind genauso zu sehen wie Gebrauchsgegenstände, Skulpturen und Medien.

Wer es mit einer Arbeit bereits bis in die Ausstellung geschafft hat, stellt sich mit ihr dann dort dem Preisgericht, das über die Vergabe der mit je 10.000 Euro ausgestatteten Auszeichnungen in den sechs Themenbereichen entscheidet, denn aus der Ausstellung werden die Staatspreise durch eine hochrangig besetzte Fachjury ermittelt. Handwerkliche Präzision und Umgang mit dem Material.

Viel beachteter Ausstellungsort

Die Ausstellung mit über 100 Arbeiten findet im renommierten Museum für Angewandte Kunst in Köln statt. Die eingereichten Möbel, Skulpturen, Schmuck- und Kleidungsstücke sowie Wohnaccessoires werden vom 1. September bis zum 13. Oktober 2019 dort gezeigt. Schon jetzt steht fest: Die Besucher können sich auf eine Fülle kreativer Ideen und beeindruckender freier künstlerischer Arbeiten freuen. Diese Bandbreite macht den Reiz der zeitgenössischen Ausstellung aus. Darüber hinaus dient sie ebenso als Plattform für den Austausch mit anderen Kreativen. Die Ausstellung ist eine einmalige Gelegenheit, ästhetische Objekte des Kunsthandwerks in dieser Bandbreite in einem Museum zu sehen.

Die Preisverleihung findet während der Ausstellungseröffnung statt. Die persönliche Einladung erfolgt durch das Landesministerium. Bewerbungsschluss für die MANU FACTUM 2019 ist der 1. Juni. Die Bewerbung ist über das Internet möglich unter www.staatspreis-manufactum.de. Kontakt für Fragen zum Wettbewerb: Gut Rosenberg, Beratungsstelle für Formgebung der Handwerkskammer Aachen, Beate Amrehn, Horbacher Straße 319, 52072 Aachen, Telefon 02407-90 89 133, Fax 02407-90 89 111, E-Mail [email protected]

(Redaktion)


 


 

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