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Handwerkskammer Südwestfalen

Karrierechance Südwestfalen: HWK und Stadt Sundern zeigen Alternativen auf

Im Städtischen Gymnasium Sundern informieren sich die Abi-Jahrgänge 2013 über regionale Studiums- und Ausbildungsmöglichkeiten.

Arnsberg (hwk). Im kommenden Jahr ist es soweit. In den nordrhein-westfälischen Gymnasien werden gleich zwei Abitur-Jahrgänge die Schulen verlassen und auf den Studiums- und Arbeitsmarkt drängen. Nicht nur deswegen wird das Gedränge um die besten Ausbildungs- und Studiumsplätze riesig groß werden.

Um den jungen Schulabgängern frühzeitig Möglichkeiten und Alternativen auch und vor allem in der Region Südwestfalen aufzuzeigen, veranstaltete die Handwerkskammer Südwestfalen in Kooperation mit der Stadt Sundern und dem Städtischen Gymnasium Sundern nun eine Berufsinformationsveranstaltung für die Oberstufenschüler der beiden Abschlussjahrgänge. „Wir wollen den jungen Menschen an den Gymnasien zeigen, dass auch in der Region Südwestfalen eine Berufsausbildung in Kombination mit einem Studium gute Karrierechancen bietet“, erklärte  Meinolf Kühn, der Beigeordnete der Stadt Sundern, den Kern der Aktion.

Rund 100 Schülerinnen und Schüler waren dem Aufruf gefolgt und bekamen in einer zweigeteilten Veranstaltung zunächst einen intensiven Einblick in die sich bietenden Möglichkeiten. Verena Kurth von der Handwerkskammer Südwestfalen brachte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei nicht nur die Karrierewege im Handwerk näher. Weiterhin beleuchtete die Ausbildungsberaterin eingehend auch die beiden dualen Studiengänge "Wirtschaftsingenieurwesen-Gebäudesystemtechnologie" und "Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau", die die Handwerkskammer Südwestfalen gemeinsam mit der Fachhochschule Südwestfalen berufs- oder ausbildungsbegleitend anbietet.

Christian Klett von der FH Südwestfalen stellte ebenfalls die Vorzüge und Chancen der neuen Studienform explizit heraus: "Als Student habe ich nebenbei bei McDonalds gearbeitet. Heute würde ich es anders machen: Ich würde die Chancen eines Duales Studiums nutzen“, so der Referent aus dem Hochschul-Marketing. Nicht nur vor dem Hintergrund der rar gesäten Studienplätze, sondern vor allem auch wegen der sich bietenden Chancen und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt eine sehr Ernst zu nehmende Alternative.

Dies findet auch Regina Wohlgemuth von der Agentur für Arbeit Meschede/Sundern: "Die Auswirkungen der Doppel-Abiturjährgänge werden auch noch 2014 zu spüren sein. Suchen Sie daher frühzeitig auch andere sinnvolle Möglichkeiten. Eine Berufsausbildung in Industrie oder Handwerk kann eine solche Alternative sein.“

Unterstrichen wurden die Thesen im Anschluss auch in Einzelvorträgen von verschiedenen Unternehmen und Institutionen, die den Jugendlichen in Kleingruppen ihre Branchen eingehend näher brachten. Da Spektrum der teilnehmenden Betriebe war dabei äußerst vielfältig, so war neben dem Krankenhaus Arnsberg oder dem Sunderland Hotel unter anderem mit der Brauerei Veltins auch ein absoluter Branchen-Riese vertreten. So unterschiedlich die Unternehmen, so gleich war jedoch ihr Tenor. Alle Beteiligten verfolgten das gemeinsame Ziel, den Führungskräfte von morgen schon heute eine Ausbildung in ihrer Heimatregion schmackhaft zu machen.

(Redaktion)


 


 

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