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Hilchenbacher Bürgersolaranlage

Bürgersolaranlage Müsen: Ziel erreicht!

Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab freut sich, dass neben den fünf städtischen Anlagen, den zahlreichen privaten Anlagen, den Anlagen von Vereinen auf städtischen Objekten, nun bereits die zweite Hilchenbacher Bürgersolaranlage ans Netz gehen kann und bedankt sich bei allen Interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Noch vor Ablauf des Jahres 2011 und der damit verbundenen Kürzung der Einspeisevergütung, kann die Betriebsbereitschaft der zweiten Hilchenbacher Bürgersolaranlage auf dem Dach der Grundschule Müsen gemeldet werden. 

Die Montage der Photovoltaikanlage erfolgte durch die Firma Profitsolar und wurde in enger Koopera-tion mit dem beauftragten Statiker und der zuständigen Fachfirma für den Blitzschutz ausgeführt.

Einen besonderen Dank geht an das Lehrerkollegium der Grundschule, den Hausmeister und auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Müsen, welche die Beeinträchtigungen im Park-, Schul- und Pausenbetrieb ohne Beanstandungen hingenommen haben.

Alle Projektbeteiligten haben das ehrgeizige Ziel, bis zum 31. Dezember 2011 die zweite einspeisebereite Hilchenbacher Bürgersolaranlage in Betrieb zu nehmen erreicht, auch wenn die Installationsarbeiten noch nicht abgeschlossen sind.

Insgesamt beteiligten sich 33 Bürgerinnen und Bürger an der zweiten Hilchenbach Bürgersolaranlage. Unter dem Motto " Gemeinsam für den Klimaschutz" wird mit der Bürgersolaranlage ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz geleistet. 

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule Müsen hat mit 99 verkauften Anteilen, eine Leistung von 43,24 kWp und wird jährlich gut 37.000 kWh alternativen Strom erzeugen. Dieses entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von zehn Haushalten sowie einer jährlichen CO2-Einsparung von circa 21 Tonnen. Die installierte Photovoltaikanlage wird damit zukünftig mehr Strom erzeugen als das Schulgebäude selbst verbraucht.

Bereits 2010 konnten 30 Prozent des Strombedarfes der Stadt Hilchenbach aus erneuerbaren Ener-gien gedeckt werden. Damit liegt die Stadt Hilchenbach gut 10 Prozent über dem Gesamtanteil an erneuerbaren Energien, mit der Deutschland seinen Strombedarf deckt.

Gegenüber 2009 / 2010 verzeichnet die Stadt Hilchenbach einen Zuwachs von Solarstrom in Höhe von zwei Prozent. Dies bedeutet, dass alleine aus dem Zuwachs der Photovoltaikanlagen von 2009 bis 2010 550.000 kWh/a regenerativer Strom erzeugt wurde. Diese Menge deckt den Bedarf von unge-fähr 170 Haushalten und spart 324 Tonnen jährlich an CO2 ein!

Jedoch sollte bei allen regionalen Erfolgen nicht vergessen werden, dass nur überregionales und glo-bales Denken und Handeln letztendlich zum Erfolg für Alle führt. So lassen standortbedingte und strukturelle Gegebenheiten (Einflüsse) das gemeinsame NRW-Ziel der CO2-Reduzierung um 80 Prozent bis 2050, zu einer großen Herausforderung werden. Die Klimapolitische Arbeit der Stadt Hilchenbach ist hierbei nur ein kleiner Teil dessen, was überregional mit dem Klimaschutzgesetzt in NRW bewegt und umgesetzt werden soll.

Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab freut sich, dass neben den fünf städtischen Anlagen, den zahlreichen privaten Anlagen, den Anlagen von Vereinen auf städtischen Objekten, nun bereits die zweite Hilchenbacher Bürgersolaranlage ans Netz gehen kann und bedankt sich bei allen Interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

(Redaktion)


 


 

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