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Hilchenbacher Heinzelwerker

Heinzelwerker auf Tour mit Aktiv&Fit-Rehasport im 1.FC-Köln-Bus

- 100 Aufträge ehrenamtlich erfolgreich abgewickelt - Gleich zwei Jubiläums-Vereine fuhren zusammen von Hilchenbach aus nach Königswinter:

  • Die Hilchenbacher Heinzelwerker haben am 3. Juni ihren 100. Auftrag erledigt und somit ehrenamtlich fast 100 Hilchenbacher Bürgerinnen und Bürgern mit kleinen unentgeltlichen Reparaturen helfen können.
  • Aktiv&Fit-Rehasport Hilchenbach feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen und bedankt sich bei seinen Mitgliedern mit mehreren Veranstaltungen, zum Beispiel mit einer Busfahrt nach Königswinter und Besuch von Sealife und Drachenfels.

Glück für die Heinzelwerker: Bei der am 4. Juni stattfindenden Tour nach Königswinter hatten die Aktiv&Fit-Rehasportler noch einige wenige freie Plätze. Aktiv&Fit-Finanzvorstand Dr. Heinz Schöling, gleichzeitig auch Heinzelwerker, nutzte die Gelegenheit und ermöglichte so die Mitfahrgelegenheit für seine Heinzelwerker-Kollegen.

Von den Rehasportlern wurden die Heinzelwerker sehr freundlich mit Applaus begrüßt, hatten doch einige der Reha-Sportler schon die kostenlose Hilfe der Heinzelwerker in Anspruch nehmen können.

Die Fahrt nach Königswinter fand in einem Bus des 1. FC Köln statt, der überall für Aufsehen sorgte. Immer wieder kamen Kinder und Jugendliche und fragten, wo denn die Spieler wären. Mit der angepriesenen Antwort, dass dieses Mal nur die Eltern und Großeltern der Spieler im Bus seien, zogen sie sich enttäuscht zurück. Autogramme wurden nur selten nachgefragt.     

Der 100. Auftrag wurde von einer fast 90jährigen Hilchenbacher Bürgerin bei der Stadt Hilchenbach angemeldet. Auftragstext: „Telefon an vorhandenen Anschluss anschließen“. Heinzelwerker Heinz Schöling übernahm diesen Jubiläumsauftrag und erwartete eine problemlose Auftragsabwicklung. Doch es kam, wie bei vielen dieser kleinen Aufträge, doch etwas anders als vermutet: Die Anschlussdose im Schlafzimmer war wohl nicht am Netz  angeschlossen und die schon etwas betagten zwei Zusatztelefone verweigerten auch in der funktionierenden Haupt-Anschlussdose ihre Arbeit. Die Auftraggeberin und der Heinzelwerker bedauerten dies sehr. Die Dame konnte aber zum Ausgleich mit sechs weiteren kleinen Aufträgen die Enttäuschung des Heinzelwerker etwas abmildern.

So galt es, die Scharniere eines Klappsofas gängig zu machen, einen Klingelknopf zu reparieren, Batterien zu besorgen und in einen Funk-Klingelgong einzusetzen, zwei Schranktürleisten zu leimen, eine Markise gangbar zu machen und eine seit über einem Jahr verklemmte Schublade wieder zu öffnen. Bezüglich der Telefonanlage musste der Heinzelwerker dann aber an die örtlichen Handwerksbetriebe verweisen. Mit den übrigen Erfolgen zeigen sich aber beide Seiten mehr als zufrieden. Soviel zu Auftrag 100 (-106). 100 Aufträge in 13 Monaten hört sich ganz gut an, so Dr. Schöling, jedoch sind die Heinzelwerker noch lange nicht an ihrer Belastungsgrenze. Außerdem würden sich sicherlich gerne noch weitere handwerklich begabte Hilchenbacherinnen und Hilchenbacher ehrenamtlich als Heinzelwerker betätigen.

Also, liebe Hilchenbacher Bürgerinnen und Bürger: Wenn Sie handwerkliche Probleme haben und selbst nicht in der Lage sind, diese zu beheben, rufen Sie die Heinzelwerker an. Zu erreichen unter der Senioren-Service-Stelle der Stadt Hilchenbach, Gudrun Roth, Telefon: 02733 / 288-229. Man erwartet Ihren Auftrag.

(Redaktion)


 


 

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