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Landrat besucht imp GmbH

Gesellschaft für Geodatenservice im HSK

„Wir projektieren zum Teil Infrastrukturprojekte unserer Kunden mit Gesamtinvestitionsbudgets in Milliarden-Größenordnung“, überraschte Geschäftsführer Wolfgang Becker den Besuch aus dem Kreishaus Meschede.

Hochsauerlandkreis/Arnsberg-Oeventrop. RWE, E.ON, EnBW, Vattenfall – Die großen Energieriesen sind gleichzeitig auch die Kunden der imp GmbH in Arnsberg-Oeventrop. Landrat Dr. Karl Schneider und Bernhard Schulte, Prokurist der Wirschaftsförderung HSK, besuchten den Standort der Gesellschaft für Geodatenservice „Im Neyl“. 1993 wurde das Unternehmen gegründet und war zwischenzeitlich eine Konzerngesellschaft von RWE. Seit 2006 ist die GmbH eigenständig und bietet Dienstleistungen auf dem Energiemarkt in ganz Europa in den Bereichen Ingenieurvermessung, 3D-Engineering, Trassierung, Genehmigungsplanung und RechtseRWErb, GIS-Service und ganzheitliches Wertemanagement an.

„Wir projektieren zum Teil Infrastrukturprojekte unserer Kunden mit Gesamtinvestitionsbudgets in Milliarden-Größenordnung“, überraschte Geschäftsführer Wolfgang Becker den Besuch aus dem Kreishaus Meschede. Von der Linienführung und Mastausteilung einer Hochspannungsleitung über die Rundumplanung einer Pipeline bis zur Immobilienbewertung hat das Unternehmen umfangreiche Ingenieurdienstleistungen in das Portfolio aufgenommen. Geschäftsführer Walter Bornemann: „Dieser Mix ist für uns ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal , das uns im Geodatenservice und bestimmten Projektierungsaufgaben zum führenden Unternehmen in Deutschland macht.“

Ein weiteres Plus ist das hochqualifizierte Personal. 260 Mitarbeiter beschäftigt die imp GmbH insgesamt, davon 70 in Oeventrop und weitere 50, die vom Standort „Im Neyl“ betreut werden. Damit ist Arnsberg neben dem Hauptsitz in Halle an der Saale der wichtigste Standort des Unternehmens. Kleinere Dependancen gibt es in Bochum, Ulm und Magdeburg. 2008 hat die imp GmbH die Blank GmbH, ein Vermessungs- und Ingenieurbüro für Trassierungen und Bauleitungen in Dortmund, mit rund 30 Mitarbeitern übernommen. Eine Beteiligung unterhält die Firma zudem bei der Pipeline Ingenieur-Team GmbH mit Sitz in Markkleeberg.

Zu weiteren Kunden neben RWE und E.ON zählen beispielsweise große Stadtwerke in München, Frankfurt, Hamburg, Bremen, Bochum und Essen sowie die Telekom, Wingas, und viele andere regionale Netzbetreiber. Aber auch kleinere Stadtwerke wie Hamm oder Schmallenberg nutzen die Möglichkeiten der imp GmbH.

Landrat Dr. Karl Schneider und die Wirtschaftsförderung werden weitere Gespräche mit der Firma führen: „Wir haben einige Berührungspunkte u.a. bei der Telekommunikationsgesellschaft des HSK und im Bereich Kataster. Hier können wir Erfahrungen austauschen.“ Auch bei der Personalgewinnung von Ingenieuren und Technikern, die aufgrund des demografischen Wandels in der Region immer schwieriger wird, besteht weiterer Gesprächsbedarf.

(Redaktion)


 


 

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