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Industrie 4.0

IT-Sicherheit - (nicht nur) für die Produktion

Die Wirtschaftsförderung Lippstadt GmbH setzt ihre Veranstaltungsreihe "Industrie 4.0 -konkret" am 8.11.2016 um 18:00 Uhr im Technologiezentrum CARTEC fort. Diesmal steht das Thema IT-Sicherheit auf der Agenda.

Die Wirtschaftsförderung Lippstadt GmbH setzt ihre Veranstaltungsreihe "Industrie 4.0 -konkret" am 8.11.2016 um 18:00 Uhr im Technologiezentrum CARTEC fort. Diesmal steht das Thema IT-Sicherheit auf der Agenda.
Erst am Wochenende gab es wieder Berichte darüber, dass große, weltweit aktive Internetdienstleister durch Hackerangriffe lahm gelegt wurden. Mit dem Voranschreiten der aktuellen Entwicklungen in der industriellen Produktion werden auch zunehmend mittelständische Unternehmen und bisher interne Prozesse vernetzt und damit auch potenziell Angriffsziel von Hackern. Das Thema IT-Sicherheit erhält also mit Industrie 4.0-Prozessen eine ganz neue Dimension!

Am 8. November 2016 wird Dr. Thorsten Henkel vom Darmstädter Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie SIT im CARTEC in Lippstadt zu Gast sein. Er ist seit 15 Jahren in den Themen Datenmanagement, Datenschutz und Datensicherheit zu Hause. Seine Antwort auf die Frage „Was können Firmen tun, um sich vor diesen Angriffen zu schützen?“ ist pragmatisch und kommt zunächst einmal ganz ohne Technik aus: „Zu allererst müssen sich die Unternehmen über ihre zu schützenden Werte klar werden. Das scheint selbstverständlich, ist aber selbst bei großen Konzernen oft nicht abschließend ermittelt und beschrieben. Erst wenn das feststeht, kann man abschätzen, welche Bedrohungen auf diese Werte einwirken und welche Rolle IT-Sicherheit dabei spielt. Auf der Basis kann man dann eine Risikoabschätzung vornehmen und eine entsprechend abgestimmte Sicherheitspolitik entwickeln. Absolute Sicherheit wird man nie erreichen können, da hier immer das Budget und der Zeitfaktor dem entgegenstehen. Es geht also um die Erzeugung einer Sicherheitspolitik, die nur vertretbare Restrisiken zulässt. Wenn die verfügbar ist, kann man dann entsprechende Technologien einsetzen, die die Sicherheitsziele garantieren.“ Dr. Henkel wird in seinem Vortrag mit dem Thema „IT-Sicherheit unter Industrie 4.0“- auch den aktuellen Stand aus dem  Nationalen Referenzprojekt „iuno“ mitteilen.

Im zweiten Teil des Abends wird Prof. Emanuel Slaby von der Hochschule Hamm-Lippstadt in seinem Vortrag „IT-Sicherheit: Technik oder Mensch?“ auf konkrete Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Sicherheit in Unternehmen eingehen. Prof. Emanuel Slaby hat März 2016 die Professur "Informatik und Sicherheit in sozialen Medien" an der Hochschule Hamm-Lippstadt übernommen.

Prof. Matthias Mayer, ebenfalls Hochschule Hamm-Lippstadt, stellt das  Projekt „Mittelstand 4.0 – Südwestfalen“ vor. Es gibt mittelständischen Unternehmen Gelegenheit, sich in dem Komplex „Industrie 4.0“ in Arbeitsgruppen und Projekten Themen zu erarbeiten. Das  Projekt hat eine dreijährige Laufzeit vom 1. März 2016 bis zum 28. Februar 2019. Es wird von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und dem Land Nordrhein-Westfalen kofinanziert.

Interessierte werden gebeten, sich unter 02941/270101 oder info@wfl-lippstadt.de zu der Veranstaltung anzumelden.

(Redaktion)


 


 

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