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Industrie 4.0

Vorträge über digitalisierte Produktionsprozesse

Unternehmer erhalten Erkenntnisse aus Forschungsprojekt

Kreis Soest (kso.2019.03.07.101.mk). In produzierenden Betrieben fallen bei der Steuerung von Fertigungsaufträgen eine Menge Daten an, mit denen Unternehmer die Produktion effizienter steuern können. Wie das genau funktioniert, zeigen Vertreter der Effizienz-Agentur NRW und der auf Produktionsregelung und Logistik spezialisierten Mattern Consult GmbH aus Ense in zwei Vorträgen am 9. April 2019 in der Straße „Zum Sauerland 15“ in Ense.

Der erste Vortrag mit dem Titel "Digitale Transformation: Ressourceneffizienz und Digitalisierung" startet um 11 Uhr. Referent ist Matthias Graf, Ansprechpartner für die Themen Digitalisierung und Ressourceneffizienz bei der Effizienz-Agentur NRW. Nach einer Pause mit der Gelegenheit zum Austausch geht es um 12.30 Uhr mit dem Vortrag "Digitale Abbildung einer Produktion und ganzheitliche Analyse und Auswertung der automatisiert erfassten Daten" von Wolfgang Mattern, Geschäftsführer der Mattern Consult GmbH, weiter. 
Die beiden Vorträge sind zwei von rund zwanzig Terminen rund um die "wfg.EffizienzTage" vom 29. März bis zum 12. April 2019, zu denen die wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest kleine und mittlere Unternehmen einlädt. Eine Anmeldung zu allen Veranstaltungen ist ab sofort unter www.effizienzdialog-mittelstand.de möglich. Dort lässt sich auch das komplette Programm einsehen. Die Teilnahme ist kostenfrei. 

"Produzierende Unternehmen müssen heute immer flexibler und schneller auf eine wachsende Anzahl von Kundenwünschen reagieren. An die Stelle klassischer Massenwaren treten stärker individualisierte Produkte und flexible Produktionsprozesse. Kleinserien bis hin zur Einzelanfertigung werden so zunehmend zum Standard. Die Digitalisierung ist der Schlüssel, um mit diesen Anforderungen Schritt zu halten. Die Ressourceneffizienz-Beratung der Effizienz-Agentur NRW unterstützt Betriebe auf dem Weg in eine digitale und ressourceneffiziente Zukunft", erklärt Graf von der Effizienz-Agentur NRW. 

Eine Folge aus dieser Entwicklung ist, dass Rohstoffe und vorgefertigte Teile für die Produktion zunehmend "just in time" angeliefert werden, also nicht mehr auf Lager gehalten werden. "Doch was mache ich, wenn der Lieferant nicht wie vereinbart morgen, sondern erst in sieben Tagen liefert? In so einem Moment kommt die ganze Produktionskette durcheinander. Faktoren wie die Kosten für Umrüstzeiten und die Auslastung von Maschinen und das Einhalten von Lieferzeiten müssen neu kalkuliert werden" erklärt Mattern. "Eine Software mit künstlicher Intelligenz kann hier im Handumdrehen mehrere Lösungen aufzeigen, aus denen der Produktionsleiter dann wählen kann", so Mattern weiter. 

Wie Unternehmen ihre Abläufe mit Hilfe von Daten aus der Verwaltung und Steuerung von Fertigungsaufträgen so gestalten können, findet die Mattern Consult GmbH derzeit in einem Forschungsprojekt heraus. An dem Projekt mit dem Namen "iProd" arbeiten sechs weitere Projektpartner mit, darunter die renommierte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen und die Wincor Nixdorf Manufacturing GmbH. Mittlerweile liegen erste handfeste Ergebnisse vor, von denen Mattern in seinem Vortrag berichten wird.

(Redaktion)


 


 

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