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Internetgeschwindigkeit: EN-Agentur startet Umfrage

Bei Ihnen ist noch kein DSL oder schnelles Internet mit mehr als 2 Mbit pro Sekunde verfügbar? Dann teilen Sie uns bitte Ihren Bedarf nach schnellem Internet mit.“

(pen) „Bei Ihnen ist noch kein DSL oder schnelles Internet mit mehr als 2 Mbit pro Sekunde verfügbar? Dann teilen Sie uns bitte Ihren Bedarf nach schnellem Internet mit.“ Diese Aufforderung findet sich jetzt auf der Internetseite der Wirtschaftsförderungsagentur des Ennepe-Ruhr-Kreis. „Jeder einzelne Eintrag wird uns helfen, den Stand der Breitbandversorgung im Kreis zu dokumentieren und unterversorgte Gebiete, also ´weiße Flecken´, zu identifizieren“, nennt Jürgen Köder, Geschäftsführer der EN-Agentur die Gründe für die Fragestellung.

Wer sich beteiligen möchte, wird online gebeten, seinen Wohnort sowie Straße und Hausnummer einzutragen. Außerdem gilt es mit Blick auf die aktuelle Internetanbindung mitzuteilen, wie hoch die gebuchte beziehungsweise wie hoch die tatsächliche Datenrate ist, mit welcher Technologie gesurft wird und ob der Anschluss privat oder gewerblich genutzt wird. Ähnliche Angaben werden zur gewünschten Internetanbindung erfragt. „Interessant zu wissen ist für uns auch, was jeder Einzelne bereits wäre, für schnelleres Internet zu bezahlen“, so Köder. Gleichzeitig stellt er klar: Die Teilnahme kann anonym erfolgen und dient lediglich der Bedarfsanalyse. „Niemand erteilt einen konkreten Auftrag für einen neuen Anschluss.“

Zu finden ist die Umfrage direkt auf der Startseite der Internetseite der EN-Agentur unter www.en-agentur.de. „Da die Umfrage nur aus wenige Seiten besteht, sollte sie auch für die Zielgruppe mit langsamen Verbindungen in einem angemessenen zeitlichen Rahmen zu machen sein“, so Köder.

Stichwort Schnelles Internet im Ennepe-Ruhr-Kreis

Als technischer Standard und Maß für „sehr schnell“ gilt eine Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit/Sekunde. Laut Breitbandatlas NRW können im Ennepe-Ruhr-Kreis aktuell knapp 63 Prozent auf einen solchen Anschluss zurückgreifen. 7 von 10 Anschlüssen erlauben es immerhin, mit Übertragungsraten von mehr als 16 Mbit/s zu surfen. „Nicht schlecht, aber längst nicht gut genug. Zudem gibt es innerhalb des Kreises erhebliche Unterschiede in der Leistungsfähigkeit der Leitungen. Wie die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag sollten auch wir uns das Ziel setzen, Unternehmen und Bürgern in den nächsten Jahren möglichst flächendeckend 50 Megabit Leitungen bieten zu können“, hat Landrat Dr. Arnim Brux die Herausforderung bereits vor einiger Zeit skizziert.

Die EN-Agentur übernimmt bei dieser Aufgabe für die neun Städte im Kreis eine koordinierende Funktion. Aktuell arbeitet sie an einer systematischen Bestandsaufnahme. Liegt diese vor, gilt es, in Gesprächen mit Anbietern und Dienstleistern aus der Kommunikationsbranche zu prüfen, was sie technisch, zeitlich und auch preislich anbieten können, um dem gesteckten  Ziel näher zu kommen. „Eine Vielzahl von Beispielen zeigt: Vor allem mittelständische Unternehmen haben die Marktchancen, die mit dem Breitbandausbau insbesondere im ländlichen Raum verbunden sind, erkannt und sind in der Lage, innovative Lösungen zu liefern“, gibt sich Köder optimistisch.

(Redaktion)


 


 

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