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Investitionen

Klinikum Hochsauerland baut die Geburtshilfe weiter aus

Eine zweite Familienstation mit 15 zusätzlichen Betten wird eingerichtet.

Die Zahl der Entbindungsstationen geht seit Jahren zurück, auch in der Region. Jüngstes Beispiel ist die Schließung der Geburtsstation am Krankenhaus in Warstein. Um die Versorgung der Schwangeren in der Region zu sichern, will die Geburtshilfe des Klinikums Hochsauerland künftig mehr werdende Mütter betreuen. Dazu wird jetzt erneut kräftig investiert.

Dr. med. Norbert Peters, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, erinnert daran, dass die Geburtshilfe des Klinikums Hochsauerland bereits 2017 um einen neuen vierten Kreißsaal erweitert wurde. Auch zusätzliche Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte seien eingestellt worden. Das Angebot des Mutter Kind Zentrums mit Elternschule, Geburtshilfe und Kinderklinik ziehe daher heute Schwangere weit über die Kreisgrenzen hinaus an.

Bettenzahl der Familienstation wird verdoppelt

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikums Hochsauerland verfügte bisher über insgesamt 42 aufgestellte Betten, darunter 18 Betten in einer Familienstation. Die Zimmer der Familienstation sind auf die besonderen Belange der Wöchnerinnen ausgerichtet, verfügen über Wickeltisch und Babywächter und entsprechen mehr einem Hotel- als einem Krankenhauszimmer. Aufgrund des gestiegenen Bedarfs soll nun eine zweite zusätzliche Familienstation mit 9 Zimmern und 18 Mutter-Kind-Betten eingerichtet werden. Dafür werden rund 400 TEUR in den Umbau und die Modernisierung von Station 2A investiert. Mitte des Jahres 2019 soll die neue Familienstation dann in Betrieb gehen.

Größtmögliche Sicherheit für Mutter und Kind

„Wir möchten eine familienorientierte Geburtshilfe anbieten unter dem Motto so wenig Medizin wie nötig, so viel Sicherheit wie möglich“ sagte Dr. med. Norbert Peters, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. „Kreißsaal, Geburtshilfe und Kinderklinik mit Frühgeborenen-Intensivstation liegen bei uns nur wenige Meter voneinander entfernt. Das ist nicht nur einmalig im ganzen Hochsauerlandkreis, sondern gibt Eltern und ihrem Kind eine zusätzliche Sicherheit“ so Dr. Peters. Ein umfangreiches Angebot von der Geburtsvorbereitung, regelmäßigen Kreißsaalführungen, vielen Beratungsmöglichkeiten, einer Familienstation sowie einem breiten Kursangebot für Mütter und Väter in der Elternschule ergänzen das Versorgungsspektrum.

(Redaktion)


 


 

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