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Iserlohn

Erfolg bei der Eindämmung von Schwarzarbeit

Der Bereich Wirtschaftsdelikte der Stadt Iserlohn hat aktuell zwei Ermittlungsverfahren wegen gewerbe- und handwerksrechtlicher Schwarzarbeit erfolgreich abgeschlossen.

Iserlohn. Der Bereich Wirtschaftsdelikte der Stadt Iserlohn hat aktuell zwei Ermittlungsverfahren wegen gewerbe- und handwerksrechtlicher Schwarzarbeit erfolgreich abgeschlossen.

In einem Fall ging es um einen Hausmeisterservice der unerlaubt sogenannte gefahrgeneigte und daher zulassungspflichtige Arbeiten, zum Beispiel im Bereich des Installateur- u. Heizungsbauerhandwerks, ausführte. Die notwendige Qualifikation konnte nicht nachgewiesen werden. Da kein entsprechendes Gewerbe angemeldet war und keine Eintragung bei der Handwerkskammer bestand, wurde gegen den geständigen Inhaber eine Geldbuße über 5 000 Euro verhängt.

In einem anderen Fall wurde ein Verstoß gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz durch eine GmbH aus Hessen mit einer Geldbuße in Höhe von 25 000 Euro geahndet. Die Ermittlungen zogen sich über mehrere Monate hin. Der einsichtige Geschäftsführer der Maler- und Lackiererfirma hatte mehrere illegal tätige Subunternehmer überwiegend mit Fassadendämm- sowie mit Außen- und Innenputzarbeiten beauftragt. Die entsprechenden Fakten wurden bei einer gerichtlich legimitierten Firmendurchsuchung, bei der die Beweismittel sichergestellt werden konnten, gewonnen.

Insgesamt wurden durch die städtischen Fahnder in diesem Jahr bereits Geldbußen in Höhe von rund 270 000 Euro festgesetzt.

(Redaktion)


 


 

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