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Wirtschaftsprognosen liegen oft daneben

Was ist los mit den Wirtschaftsprognosen? 4. Jugend-Uni am 11. Juni in Kamen

Wirtschaftseinbruch, steigende Arbeitslosenzahlen und Milliarden Steuerausfälle. Selten waren Konjunkturprognosen so wichtig, aber auch so falsch wie in Zeiten der Krise.

Kreis Unna. (PK) Warum liegen Wirtschaftsprognosen so oft daneben? Dies ist die zentrale Frage bei der nächsten Vorlesung der Jugend-Uni im Kreis Unna. Sie richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren und findet statt am Freitag, 11. Juni um 18 Uhr im Städtischen Gymnasium Kamen, Hammer Straße 19.

Wirtschaftseinbruch, steigende Arbeitslosenzahlen und Milliarden Steuerausfälle. Selten waren Konjunkturprognosen so wichtig, aber auch so falsch wie in Zeiten der Krise. Prof. Dr. Andreas Hoffjan vom Lehrstuhl für Unternehmensrechnung und Controlling der Technischen Universität Dortmund erklärt, wie solche Fehleinschätzungen der Wirtschaftsentwicklung zustande kommen. Er zeigt den Jugendlichen am Beispiel des Lagerplanspiels, warum eine seriöse Vorhersage bzw. eine Kostenprognose nicht so einfach ist.

Der Eintritt zur Jugend-Uni ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Vorlesung dauert rund eine Stunde. Die Jugend-Uni schließt an die erfolgreiche Reihe "Kinder-Uni im Kreis Unna" an, die seit 2007 für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren angeboten wird. Wer für die Kinder-Uni zu alt, aber für die "echte" Uni noch zu jung ist, sollte die Gelegenheit nutzen, bei der Jugend-Uni im Kreis mitzumachen. Dort erklären Hochschuldozenten den jugendlichen Hörerinnen und Hörern jeweils ein spannendes Thema aus wissenschaftlicher Sicht.

In dem von Landrat Michael Makiolla initiierten Zukunftsdialog Kreis Unna wurde der Ausbau des Kreises zu einer Bildungsregion als Schwerpunktthema und -aufgabe formuliert. "Wenn wir als "schlauer Kreis" Profil gewinnen wollen, müssen wir frühzeitig und für alle Altersgruppen Wissensangebote über die Schule hinaus machen. Wir müssen also dafür sorgen, dass lebenslanges Lernen wirklich möglich ist und deshalb noch vorhandene "Lernlöcher" schließen", unterstreicht Makiolla. Er lädt die 13- bis 16-Jährigen in die Jugend-Uni ein, denn: Wir können es uns nicht mehr leisten, wissbegierige Jugendliche auf später, auf die "richtige" Hochschule oder Universität zu vertrösten".

Die Jugend-Uni bietet den Jugendlichen ein auf ihr Alter, ihre Interessen und (wissenschaftliche) Neugier zugeschnittenes Uni-Forum, das in dieser Form in der Region einmalig ist. Möglich wird das Projekt durch die Kooperation des Kreises mit dem Verein "Wissenschaft vor Ort" mit Sitz in Kamen und den Hochschulen in der Region.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de und www.wvo-online.de. Ansprechpartner sind Sabine Leiße von der Koordinierungsstelle für Planungsaufgaben des Kreises Unna, Tel. 0 23 03 /27 11 61, sowie Thomas Berndsen vom Verein "Wissenschaft vor Ort", Tel. 0 23 07 / 91 20 63 0.

(Redaktion)


 


 

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