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Jugendarbeitslosigkeit

Landrat bei Treffen mit Lüner Wirtschaft: Jugendarbeitslosigkeit sinkt

Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen soll bis zum Jahr 2020 halbiert werden.

Kreis Unna. (PK) Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen soll bis zum Jahr 2020 halbiert werden. Dieses Ziel haben sich die Kreisverwaltung, das Jobcenter Kreis Unna und die Arbeitsagentur für Arbeit Hamm gesetzt. Ein Blick auf die 2016er Zahlen zeigt: „Wir halten Kurs“, so Landrat Michael Makiolla.

Er war auf Einladung von Lippe-Berufskolleg-Chef Arno Franke zu Gast beim Netzwerk „Wir für Lünen“. Makiolla bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei der Lüner Wirtschaft und dem Verein Pro Lünen e. V. für die große Bereitschaft, insbesondere jungen Menschen Ausbildungsplätze und damit eine berufliche Perspektive anzubieten.

Makiollas Dank galt auch Arno Franke, dem Leiter des kreiseigenen Lippe-Berufskollegs, denn: „Die Schule erweist sich mit ihrer guten fachlichen und an den beruflichen Anforderungen orientierten Ausbildung immer wieder als prima Startrampe ins Erwerbsleben.“

Wie gut der Schulterschluss für das gemeinsame Ziel - „Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit“ - klappt, belegen die Jahreszahlen 2016 der Agentur für Arbeit: In der Geschäftsstelle Lünen (zuständig für Lünen und Selm) waren Anfang 2016 genau 302 Personen zwischen 15 und 25 Jahren als arbeitslose Hartz-IV-Empfänger registriert. Bis zum Ende des Jahres hatte sich die Zahl um 92 und damit um fast ein Drittel reduziert.

Landrat Makiolla ermutigte seine Gesprächspartner aus der Lüner Wirtschaft sowie Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, neben der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit auch Perspektiven für Langzeitarbeitslose zu eröffnen.

Beispielhaft nannte er das Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“. Es bietet langzeitarbeitslosen Menschen eine Beschäftigung auf dem sogenannten zweiten Arbeitsmarkt. Weil die Arbeit im öffentlichen Interesse, gleichzeitig jedoch wettbewerbsneutral sein muss, sind vor allem Beschäftigungsträger, Kommunen und kommunale Unternehmen eingeladen, das Programm zu nutzen.

In den letzten Jahren wurden dafür rund 300 zusätzliche Stellen geschaffen, dem Jobcenter Kreis Unna gelang es inzwischen, Fördergelder für weitere 400 Stellen zu akquirieren. „Die Mittel sind da, der Topf muss nur noch angezapft werden“, so Landrat Makiolla.

(Redaktion)


 


 

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