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Zusammenarbeit

Wenn Praktiker auf Forscher treffen, profitieren alle

Bereits seit Jahren sucht die Universität Witten/Herdecke den Kontakt zu Unternehmen, beteiligt sich offensiv an Forschungsprojekten. „Damit sichern wir unseren Studierenden den Zugang zur Praxis.

Während kleine und mittlere Unternehmen darum kämpfen müssen, eigene Forschung zu stemmen, suchen Universitäten Partner, um ihre Forschungsergebnisse in die Praxis zu bringen. Dies ist eine ideale Ausgangslage für eine Zusammenarbeit, die sich für alle Beteiligten lohnt. Zusätzlicher Anreiz: Es gibt eine Vielzahl von Förderprogrammen, die dort zur Verfügung stehenden Gelder warten quasi nur darauf, abgerufen zu werden.

Was möglich ist, war jetzt Thema der Veranstaltung „Fördermittel für Kooperation und Innovation - Tipps für erfolgreiche gemeinsame Anträge und Bewerbungen“. Die Universität Witten/Herdecke als Gastgeber der rund 70 Teilnehmer und die Wirtschaftsförderung der Stadt Witten sowie die EN-Agentur als Mitausrichter stellten aktuelle Förderprogramme und Beispiele für erfolgreiche Kooperationen vor.

„Diese sind breit gefächert und reichen beispielsweise von der Entwicklung und Produktion einer intelligenten Anti-Dekubitusmatratze, an der zwei Hochschulen und zwei Unternehmen beteiligt sind, bis zur Frage, wie sich Logistikdienstleister im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichem Wachstum, sozialer Verantwortung und ökologischer Verträglichkeit positionieren,“ blickt Katja Pfennig von der EN-Agentur auf zwei Vorträge zurück.

Bereits seit Jahren sucht die Universität Witten/Herdecke den Kontakt zu Unternehmen, beteiligt sich offensiv an Forschungsprojekten. „Damit sichern wir unseren Studierenden den Zugang zur Praxis. Gleichzeitig findet die Wirtschaft auf diesem Weg nicht selten ihre Fachkräfte von morgen“, unterstreicht Klarita Nestler, Expertin für Forschungsförderung der Universität. Aus ihrer Sicht sind die Kooperationschancen am Standort Witten mehr als gut. „Wir haben unsere Stärken in den Feldern Gesundheit, Wirtschaft und Kultur. Gerade durch den Zusammenschluss von Humanmedizin, Zahnmedizin und Pflegewissenschaft unter einem Dach ergeben sich viele Möglichkeiten für Medizingerätehersteller, Medizintechnikfirmen und auch Zahnlabors.“ Doch auch Unternehmen, die in anderen Bereichen aktiv seien, sollten das Angebot abwägen und sich darüber informieren, wie sie wissenschaftliches Know-how gewinnbringend nutzen könnten. „Immerhin“, so Kay Zellmann von der EN-Agentur, „stehen allein im zentralen Innovationsprogramm Mittelstand des Bundeswirtschaftsministeriums im laufenden Jahr 389 Millionen Euro bereit.“

Dem Termin in Witten sollen in naher Zukunft weitere folgen. Informationen erhalten Interessierte bei Klarita Nestler 02302/926 940, [email protected] und Kay Zellmann, 02324/5648-12, zellmann@EN-Agentur.de

Seit 1996 unterstützt die EN-Agentur mit Sitz in Hattingen die Arbeit der örtlichen Wirtschaftsförderungen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Sie ist Dienstleister für Unternehmen, bearbeitet gemeinsam mit Partnern strategische Vorhaben und vermarktet die Region nach Außen. Die Arbeit der Agentur erstreckt sich im Einzelnen auf die Schwerpunkte Wirtschaftsförderung, Tourismusförderung und Regionalmarketing. Internet: www.EN-Agentur.de.

(Redaktion)


 


 

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