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Kreis Soest

Ausländische Abschlüsse anerkennen lassen

Beratungsstelle bietet künftig mehr Termine an – Regionalagentur übernimmt Federführung

Kreis Soest (kso.2016.07.27.313.gn/-rn). Seit der Einrichtung der Beratungsstelle zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse Ende 2015 hat Bertram Abel im Auftrag des Kommunalen Integrationszentrums (KI) Kreis Soest über 80 Menschen mit Migrationshintergrund weitergeholfen. Das Angebot des Beraters wurde so sehr nachgefragt, dass er sogar Wartelisten führen musste. Die Beratungsstelle wechselt  nun in die Trägerschaft der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland und bietet künftig mehr Beratungstermine an.

Der Weg zur Anerkennung der im Ausland erworbenen beruflichen Abschlüsse ist für die Betroffenen häufig steinig und schwer. Es fängt damit an, dass für die verschiedenen Abschlüsse unterschiedliche Anerkennungsstellen zuständig sind und sich keine davon sich im Kreis Soest befindet. Eine zusätzliche Erschwernis stellen die vielen Formulare dar, die ausgefüllt werden müssen. „Das ist gerade für Neuzugewanderte, die sich kaum vor Ort, geschweige denn in ganz NRW, orientieren können, eine enorme Herausforderung. Sprachbarrieren behindern das Verständnis des bürokratischen Verfahrens zusätzlich“, erläutert KI-Leiterin Galina Borchers. Ursula Rode-Schäffer, Geschäftsführerin der Regionalagentur Hellweg-Sauerland, ist überzeugt, dass es Bedarf auch über diesen Personenkreis hinaus gibt: „Auch schön länger hier lebende Migrantinnen und Migranten sind zunehmend daran interessiert, ihre beruflichen Qualifikation auch in Deutschland nutzen zu können.“

Berater Bertram Abel war vor seiner Tätigkeit im Kreis Soest, für die das Düsseldorfer Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) im vergangenen Jahr grünes Licht gegeben hatte, mehrere Jahre für die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.) in Bottrop für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse tätig und bringt somit alle notwendigen Qualifikationen mit. Die Beratungen werden aus Fördermitteln des Landes NRW und des  Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

Interessierte können Beratungstermine weiter beim im Kreishaus beheimateten KI vereinbaren, und zwar unter der Telefonnummer 02921/303510. Denn Regionalagentur und KI werden in der Anerkennungsberatung auch in Zukunft eng kooperieren.

(Redaktion)


 


 

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