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Kreis Soest

Haushalt 2019 verabschiedet: 4,6 Mio. Defizit

Hebesätze sinken, Zahlbetrag der Kreisumlage unverändert

Kreis Soest (kso.2018.12.13.534.jdw). Der Soester Kreistag hat am Donnerstag, 13. Dezember 2018, den Haushalt 2019 mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und BG und damit mit einer großen Mehrheit verabschiedet. Gegen das Zahlenwerk votierten Bündnis 90/ Die Grünen und Die Linke/ Die SO!.

Der Etat sieht Aufwendungen von 415,3 Mio. Euro (2018: 404,0 Mio. Euro) und Erträge von 410,7 Mio. Euro (2018: 399,5 Mio. Euro) vor. Er ist damit nicht ausgeglichen und weist ein Defizit von 4,6 Mio. Euro aus, das aus der Ausgleichsrücklage gedeckt wird. Verschlechterungen bei der Bundeserstattung für Eingliederungshilfe können zum Teil durch Verbesserungen bei den Schlüsselzuweisungen und der Landschaftsverbandsumlage gegenüber der Einbringung des Haushalts im Oktober kompensiert werden. Ein Sockel kann in der Ausgleichsrücklage verbleiben, um Unabwägbarkeiten bei der Haushaltsausführung auffangen zu können.

Für die Allgemeine Kreisumlage wurde ein Hebesatz von 36,20 Prozent (2018: 38,45 Prozent) und für die Jugendamtsumlage ein Hebesatz von 19,35 Prozent (2018: 20,01 Prozent) beschlossen. Diese Hebesätze (finanzielle Belastung der Städte und Gemeinden im Verhältnis zu ihren Steuereinnahmen und Schlüsselzuweisungen) bedeuten für die Kreisumlage einen im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Zahlbetrag von 160,8 Mio. Euro. Die Summe der Jugendamtsumlage beträgt 42,8 Mio. Euro (2018: 41,5 Mio. Euro). Das Kreisjugendamt erfüllt mit diesem Geld die wichtigen Aufgaben der Jugendhilfe für elf der 14 Städte und Gemeinden im Kreisgebiet.

(Redaktion)


 


 

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