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Kreis Soest

Wirtschaftsförderung auf dem richtigen Kurs

wfg sieht sich durch Umfrage unter heimischen Unternehmen in ihrer Ausrichtung bestätigt

Kreis Soest (kso.2016.10.20.441.wfg). „Die wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest ist gut aufgestellt und wird den Bedürfnissen der heimischen Unternehmen bereits in vielen Bereichen gerecht.“ Diesen Schluss zieht wfg-Geschäftsführer Volker Ruff aus den Ergebnissen einer bereits im April und Mai 2016 durchgeführten Umfrage. Nach der ersten Analyse arbeitet die wfg zurzeit nach und sucht bis Ende November gezielten Telefonkontakt zu den beteiligten Unternehmen „Wir wollen noch besser werden“, betont Volker Ruff.

Erklärtes Ziel der wfg ist es, die eigenen Tätigkeiten und Aktivitäten mit den Bedürfnissen der Unternehmer abzugleichen und sich parallel einen noch besseren Überblick über das heimische Unternehmertum zu verschaffen. Die an der Umfrage beteiligten Unternehmen – von angeschriebenen 1.966 haben 280 haben geantwortet (15 Prozent) – legten bei Umfrage Schwerpunkte auf die Themen Ressourceneffizienz, Fachkräftesicherung, Prozessoptimierung/Innovation sowie Investition/Erweiterung.

Immerhin 72 Prozent der beteiligten Unternehmen haben laut Umfrage aktuell ein Fachkräfteproblem. Insgesamt wird vor allem das Finden von Hochschulabsolventen und gelernten Arbeitskräften als zukünftig schwieriger eingestuft. „Glücklicherweise ist die wfg in diesem Bereich mit zahlreichen Projekten unterwegs“, betont Volker Ruff und verweist auf das Zertifikat Familienfreundlichkeit, das Kompetenzzentrum Frau und Beruf (Competentia), Gedankenblitz und zdi.

Erfreulich, da zukunftsorientiert, sei  die Ankündigung von mehr als 50 Prozent, kurzfristig Produktinnovationen und Prozessoptimierungen angehen zu wollen. Auch hier stünden der wfg mit dem Projekt Innovationsfabrik und dem Transferverbund Südwestfalen sowie dank der Kooperation mit dem Regionalbüro Werl der Effizienz-Agentur NRW geeignete Werkzeuge und Möglichkeiten der Unterstützung zur Verfügung.

Bei den Standortfaktoren wurde von fast allen die Internetverbindung in den Mittelpunkt gerückt, aber als eher schlecht bewertet. „Hier sind wir mit dem Breitbandkoordinator dabei, adäquate Lösungen zu schaffen“, sieht Volker Ruff die wfg auf dem richtigen Weg. Auch andere Antworten zeigten, dass der Hebel bereits an vielen wichtigen Stellen angesetzt werde. Ruff: „Erst ein Drittel der Unternehmen arbeiten mit Hochschulen zusammen. Hier ist weiteres Potential für Projekte zwischen Unternehmen und Hochschulen auf der Basis des Transferverbundes Südwestfalen zu vermuten.“ 38 Prozent hätten die Bedeutung des Themas Industrie 4.0 gar nicht erkannt. Hier gelte es, mit dem Transferverbund, aber vor allem mit dem Projekt Innovationsfabrik nachzuarbeiten.
 

Für 85 Prozent sind Entlassungen oder Geschäftsaufgabe überhaupt kein Thema. In den anderen Fällen kann die wfg Krisenberatung anbieten oder bei der Nachfolgersuche helfen. 87 Prozent beschäftigen sich aktuell bzw. in naher Zukunft mit Investitionen oder Erweiterungen. Dazu hat der wfg-Förderlotse passende Angebote. Die Bedürfnisse von Frauen und Familien stehen verstärkt im Fokus. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen bieten bereits familienfreundliche Angebote an oder haben Interesse, sich zukünftig in dem Bereich besser aufzustellen. „Dabei kann unser Kompetenzzentrum Frau und Beruf  mit dem Zertifikat Familienfreundliche Unternehmen behilflich sein“, ist Volker Ruff sicher.

Mehr Informationen zur wfg und zur Umfrage im Netz unter www.wfg-kreis-soest.de.

(Redaktion)


 


 

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