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Bundesweite Auszeichnung für mobil&Job

Betriebliches Mobilitätsmanagement Kreis Unna

Durch die Verbesserung der Arbeitswege leisten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer täglich einen Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig können sie Zeit und Geld sparen. Darüber hinaus wird auch die Situation innerhalb der Unternehmen geprüft, wie etwa der Auslastungsgrad der Dienstwagen und der Zustand vorhandener Parkplätze für Autos und Fahrräder vor Ort.

Kreis Unna. (PK) Das Projekt „mobil&Job - Betriebliches Mobilitätsmanagement“ wurde bereits zum dritten Mal ausgezeichnet. Neben einer landesweiten kam nun eine zweite bundesweite Auszeichnung hinzu. Die aktuelle Prämierung sowie die Vergabe des Preises erfolgte in Berlin im Rahmen des Wettbewerbs "Energieeffizienz in Kommunen - Gute Beispiele 2010".

Entgegengenommen wurde der Preis von Kreisdirektor Rainer Stratmann: „Wir freuen uns sehr, über diese Auszeichnung, denn Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz stehen seit vielen Jahren auf unserer Agenda. Dass wir mit dem Projekt auch bundesweit Aufmerksamkeit erregen, freut uns sehr. Die Auszeichnung ist Ansporn und Motivation für uns, unsere Aktivitäten zum lokalen und regionalen Klimaschutz weiter voranzutreiben.“

Initiiert wurde der Preis von der Deutschen Energie Energie-Agentur (dena) im Rahmen der vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Kommunikationsplattform zur Umsetzung der EU-Energiedienstleistungsrichtlinie (EDL-Richtlinie). Insgesamt vier Preisträger stehen mit ihren Projekten modellhaft für die vielfältigen Ansatzmöglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz und sind damit Vorbild für Deutschlands Städte und Gemeinden.

Neben Dormhagen, Neckarsgmünd und Dortmund wählte eine Expertenjury auch das Projekt "mo-bil&Job" des Kreises Unna aus über 100 Wettbewerbsbeiträgen aus. Der Kreis Unna gewann 4.000 Euro und bekam das Label "Good Practice Energieeffizienz" verliehen. Das Label kennzeichnet beispielhafte Aktivitäten und Projekte, die zur Energieeinsparung und damit zum Klimaschutz beitragen.

"mobil&Job" motiviert mit individuellen Beratungen Unternehmen und deren Mitarbeiter zum Umstieg vom PKW auf alternative und klimafreundliche Verkehrsmittel. Dazu steht interessierten Unternehmen ein kostenloser „alles aus einer Hand Service“ zur Verfügung, der mit der Erfassung der Verkehrswege bzw. -mittel des Unternehmens und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beginnt und mit der Erarbeitung eines umfassenden Mobilitätsplans endet.

Selbstverständlich fließen persönliche Wünsche und Ideen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit in die Planung ein. „Leitgedanke der Analyse sind die drei „v“ der Verkehrsplanung: vermeiden, verlagern, verträglich abwickeln“, so Projektleiterin Maren Lethaus. „mobil&Job“ setzt dabei nicht auf Patentrezepte, sondern erarbeitet jeweils individuelle Lösungen, abhängig von Unternehmensart und -größe, geografischer Lage und dem Einzugsgebiet der Beschäftigten.

Durch die Verbesserung der Arbeitswege leisten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer täglich einen Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig können sie Zeit und Geld sparen. Darüber hinaus wird auch die Situation innerhalb der Unternehmen geprüft, wie etwa der Auslastungsgrad der Dienstwagen und der Zustand vorhandener Parkplätze für Autos und Fahrräder vor Ort.

(Redaktion)


 


 

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