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Mit dem Zertifikat ist es amtlich

Kreis hat eine mittelstandsorientierte Verwaltung

Mit der Anerkennung und Mitgliedschaft in der Gütegemeinschaft verpflichtet sich die Kreisverwaltung, Anliegen des Mittelstandes in Bezug auf Investitionen, Bauen, Erweiterungen, Transport und Verkehr zügig und sachgerecht zu bearbeiten und Rechnungen von Unternehmen kurzfristig zu begleichen.

Kreis Unna. (PK) "Die Kreisverwaltung arbeitet bürgernah und mittelstandsorientiert", betont Landrat Michael Makiolla und sieht diese Überzeugung neuerlich bestätigt: Am 20. April wurde der Kreis mit dem RAL-Gütezeichen "Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung" ausgezeichnet.

Überreicht wurde das Zertifikat von Dr. Claudia Beverungen, der Geschäftsführerin der Gütegemeinschaft Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltungen e.V. und Leiterin der Servicestelle Wirtschaft in der Kreisverwaltung Paderborn.

Mit der Anerkennung und Mitgliedschaft in der Gütegemeinschaft verpflichtet sich die Kreisverwaltung, Anliegen des Mittelstandes in Bezug auf Investitionen, Bauen, Erweiterungen, Transport und Verkehr zügig und sachgerecht zu bearbeiten und Rechnungen von Unternehmen kurzfristig zu begleichen.

"Die Qualität der Dienstleistung steigt, die bürokratische Hürde sinkt und der Wirtschaftsstandort Kreis Unna gewinnt", bringt Landrat Michael Makiolla die Effekte auf den Punkt. "Deshalb waren wir als Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna, als Startercenter NRW und als potentieller Anbieter von Gewerbeflächen auch von Anfang an in das Qualitätssystem eingebunden", hebt WFG-Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom hervor.

Für die Zertifizierung erfüllt werden mussten 13 Gütekriterien. Dazu zählen die Einhaltung einer 15-Tage-Frist bei der Zahlung von Rechnungen sowie die Abwicklung eines vollständig und qualifiziert vorgelegten Bauantrages für gewerbliche Bauvorhaben vom Eingang bis zur Erteilung der Baugenehmigung innerhalb von 40 Tagen. Anfragen oder Beschwerden von Unternehmen sollen innerhalb einer Frist von drei Arbeitstagen beantwortet werden und Anträge in Verwaltungsverfahren von Mittelständlern sollen in sieben Arbeitstagen zumindest mit einer qualifizierten Zwischennachricht über die weiteren Verfahrensschritte beantwortet sein. "Wir schaffen es inzwischen, einen Großteil der Anträge innerhalb dieser 7-Tage-Frist abschließend zu bescheiden", unterstreicht Kreisdirektor und Organisationsdezernent Rainer Stratmann.

Konkret dokumentieren die Fachbereiche Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Straßenverkehr, Bauen sowie Natur und  Umwelt die Einhaltung der Gütekriterien. "Wir haben das Dokumentationssystem so gestaltet, dass es sowohl aussagefähig als auch wenig zeitaufwändig ist", erklärt der Kreisdirektor.

Die erlaubte Abweichung bei den Kriterien beträgt zwischen fünf Prozent (Verlässlichkeit von Baugenehmigungen) und 20 Prozent (Genehmigung von Schwerlasttransporten, die erst fünf Tage vor Beginn der Transporte beantragt worden sind). Norbert Hahn, Dezernent auch für den Bereich Straßenverkehr: "Im letzteren Bereich geht unsere Abweichung fast gegen Null. Wir können nahezu alle Schwerlasttransporte rechtzeitig genehmigen, obwohl die Anträge oft sehr kurzfristig gestellt werden."

Um sicherzustellen, dass die Kreisverwaltung die Gütekriterien einhält, findet eine ständige Eigenüberwachung statt. Im Dezember 2010 überprüfte die TÜV Cert GmbH in einem zweitägigen Audit, ob diese Eigenüberwachung greift und ob die Kreisverwaltung den Anforderungen des Gütezeichens tatsächlich nachkommt. Dass der Auditbericht positiv ausfiel, zeigt sich jetzt durch die Verleihung des Gütezeichens.

(Redaktion)


 


 

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