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Krombacher Brauerei

Krombacher investiert 25 Mio. Euro am Standort

Kompromiss beim Hochregallager

In den letzten Wochen ist es aufgrund der Vorstellung einer Baumaßnahme der Krombacher Brauerei im Littfetal zu zahlreichen Gesprächen zwischen Anwohnern, der Krombacher Brauerei, der Politik und der Verwaltung gekommen. Die diskutierte Baumaßnahme, der Bau eines Hochregallagers im Littfetal, soll die langfristige Lieferfähigkeit der Krombacher Brauerei sicherstellen sowie der zunehmenden Saisonalität von Produkten Rechnung tragen.

Das Bauvorhaben bedeutet mit rund 25 Mio. Euro für die Krombacher Unternehmensgruppe eine der größten Investitionen der letzten Jahre. Die bisherige Planung, die sich stets an die gültigen Bebauungsrichtlinien gehalten hat, ist dabei aufgrund einer projektierten Bauhöhe von 35 Metern in die Diskussion geraten.

Auf Initiative von Bürgermeister Kiß und nach mehreren Gesprächen zwischen den Anwohnern, der Brauerei und der Stadt wurde das Bauvorhaben neu bewertet. Unter Abwägung der Interessen der Anwohner und den Plänen der Krombacher Brauerei, hat die Brauerei sich nunmehr entschieden – trotz absolut rechtskonformen Verhaltens im Hinblick auf das bisher geplante Bauprojekt – das Gebäude in der Höhe um 10 Meter zu reduzieren.

Diese Reduktion stellt für die Krombacher Brauerei eine deutliche Einschränkung in der Wirtschaftlichkeit des Projektes dar. Durch eine Ausdehnung des Projektes in die Breite kann die Höhenreduktion jedoch zum Teil kompensiert werden. Dieser sicherlich schmerzliche, aber für alle Parteien notwendige Kompromiss stellt damit die Weichen für die Zukunft des Standortes Krombach.

Es wird nun an einer Veränderung des Bebauungsplans B im Littfetal gearbeitet, um für alle Beteiligten Rechtssicherheit zu schaffen. In dieser Änderung wird auch eine Höhenbegrenzung für Baumaßnahmen in diesem Bereich des Littfetals enthalten sein.

Ziel ist es, das Bauprojekt Anfang 2017 seiner Bestimmung zu übergeben, welches dann in der Getränkebranche – zumindest in Deutschland – einen Meilenstein darstellt.

Walter Kiß, Bürgermeister der Stadt Kreuztal: „Ich bin froh, dass dieser Kompromiss gefunden worden ist, in dem die Belange der Krombacher Bürger, aber auch die der Krombacher Brauerei weitestgehend in Einklang gebracht worden sind. Wie bei jedem guten Kompromiss sind auch hier alle Seiten nicht ganz zufrieden, haben aber die Bewegung der jeweils anderen Seite anerkannt. Für die Stadt Kreuztal bedeutet dieses große Investment der Krombacher Gruppe ein weiteres Bekenntnis zum Standort und trägt nicht nur zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Kreuztal bei, sondern sichert auch langfristig Gewerbesteuer -Einnahmen.“

Bernhard Schadeberg, Geschäftsführender Gesellschafter der Krombacher Brauerei: „Jede Seite ist auf die andere Seite zugegangen, auch wenn es für die jeweilige Partei nicht leicht war. Jetzt gilt es, die neuen Pläne schnell umzusetzen, damit unser Gebäude Anfang 2017 zusätzliche Möglichkeiten schafft, um im starken Wettbewerb weiter unsere Position halten zu können. Für die über 1.000 Mitarbeiter am Standort Krombach ist die Entscheidung der Stadt Kreuztal, den Weg, auch bei einem solchen, jetzt reduzierten Bauvorhaben, mitzugehen, ein guter Tag.“

(Redaktion)


 


 

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