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RuhrKunstMuseen

Opherdicke wird in Netzwerk aufgenommen

Kreis Unna. Seit ihrer Gründung 2010 haben die RuhrKunstMuseen 20 Mitglieder. Passend zum 10. Geburtstag im kommenden Jahr macht sich das Netzwerk selbst ein Geschenk und nimmt zum 1. Januar 2020 mit Haus Opherdicke erstmals ein weiteres Museum auf.

Leane Schäfer, Sprecherin der RuhrKunstMuseen, freut sich über die Aufnahme des 21. Museums in das Netzwerk: "Haus Opherdicke hat sich vor allem durch die Auseinandersetzung mit der klassischen Moderne einen Namen gemacht. Das Museum in einem der schönsten historischen Bauwerke der Region ist nicht nur eine ideale Ergänzung für das Programm der RuhrKunstMuseen, sondern bildet mit seiner malerischen Lage im östlichen Ruhrgebiet auch ein Tor zum Sauerland."

Im Kreis Unna wird die Einbindung von Museum Haus Opherdicke in die Gruppe der RuhrKunstMuseen als Ehre angesehen: "Ich bin sehr stolz auf die Entwicklung und Etablierung von Haus Opherdicke und die äußerst positive Wahrnehmung des Museums", freut sich Kreisdirektor und Kulturdezernent Mike-Sebastian Janke.

Platz auf der kulturellen Landkarte erobert Stefanie Kettler, Leiterin des Kulturbereichs beim Kreis, ergänzt: "Das Museum hat sich durch die kuratorische und inhaltliche Arbeit in den letzten Jahren auf der kulturellen Landkarte einen Platz erobert. Dies wird nun durch die Aufnahme in das Netzwerk der RuhrKunstMuseen honoriert."

Die Aufnahme als RuhrKunstMuseum verstärkt nicht nur die regionale Verbundenheit von Museum Haus Opherdicke zum Ruhrgebiet. Auch der vermehrte Austausch mit den Museen der Metropole Ruhr wird so angestoßen, was das Kuratorenteam Sally Müller und Arne Reimann besonders freut: "Die inhaltliche Arbeit sowie der wissenschaftliche Austausch, gemeinsame Projekte und Kooperationen der RuhrKunstMuseen ermöglichen es dem Museum Haus Opherdicke, seine Position in dieser überregional wahrgenommenen Museumslandschaft weiter zu festigen und auszubauen."

Rund 10.000 Ausstellungsbesucher im Jahr Die Wechselausstellungen von Museum Haus Opherdicke ziehen jährlich mehr als 10.000 Kunstinteressierte an. Aktuell sind in der Ausstellung "Wundersam Wirklich - Magischer und Neo-Realismus aus den Niederlanden" Werke aus der Sammlung des Museum Arnhem und von Louise te Poele zu sehen.

(Redaktion)


 


 

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