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LEADER-Regionen präsentieren sich im NRW Landtag in Düsseldorf

„Vielen Menschen ist überhaupt nicht bewusst, welche Vorteile es hat, Teil einer LEADER-Region zu sein. Nach unserem aktuellen Wissenstand wird sich in der nächsten Phase 2014-2020 der größte Teil der Förderung im ländlichen Raum auf LEADER-Regionen konzentrieren.

Bestwig/Eslohe/Meschede/Schmallenberg. Was hat NRW von dem EU-Förderprogramm LEADER? Ziemlich viel, meinen die 12 LEADER-Regionen im größten deutschen Bundesland und haben am 19./20. Juni 2013 eine Ausstellung mit ihren Projekten im Landtag in Düsseldorf präsentiert. Viele Abgeordnete aller Fraktionen schauten während der beiden Plenartage vorbei und informierten sich über laufende Projekte und die zukünftige Ausrichtung des LEADER-Programms. Zu diesem Zweck haben die LEADER-Regionen ein Thesenblatt entworfen um Verbesserung des LEADER-Programmes für die nächste Förderperiode anzustoßen. 

„Vielen Menschen ist überhaupt nicht bewusst, welche Vorteile es hat, Teil einer LEADER-Region zu sein. Nach unserem aktuellen Wissenstand wird sich in der nächsten Phase 2014-2020 der größte Teil der Förderung im ländlichen Raum auf LEADER-Regionen konzentrieren. Dorferneuerungsprojekte, wie z.B. der August-Pieper-Platz in Eversberg, der Dorfgemeinschaftsraum in Kirchrarbach oder der Marktplatz in Ostwig werden dann ohne Zugehörigkeit zu einer LEADER-Region kaum noch möglich sein“, so Stefan Pletziger, Regionalmanager der LEADER-Region „4 mitten im Sauerland“. 

Auch der heimische Landtagsabgeordnete Matthias Kerkhoff schaute natürlich am Präsentationsstand der LEADER-Regionen vorbei. „Ich denke, dass LEADER ein wichtiger Baustein für die ländlichen Regionen in NRW ist. Ich werde mich im Landtag dafür einsetzen, dass das Programm fortgeführt wird und die Mittel hierfür nicht gekürzt werden. Ebenso finde ich den Forderungskatalog der LEADER-Regionen im Bezug auf die nächste Förderperiode sehr sinnvoll“, so Kerkhoff weiter. 

Eine wichtige Forderung der LEADER-Regionen sind bürokratische Erleichterungen vor allem bei kleinen Projekten. „Durch immer neue bürokratische Auflagen wird vor allem das große Engagement vieler kleiner Projektträger untergraben. Das kann nicht sein, dass es gerade denen schwergemacht wird, die sich mit großem Einsatz für ihr Dorf engagieren“, so Stefan Pletziger. 

Weitere Informationen, u.a. zum Thesenblatt zur Besserung des LEADER-Programmes in NRW in der nächsten Förderperiode finden Sie auf der Internetseite www.leader-sauerland.de. 

(Redaktion)


 


 

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