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Kundenbindung

Lennestadt-Card beschert Kunden und Einzelhändlern satte Vorteile

Lennestadt. Wer künftig in der Lennestadt einkauft, soll dafür kräftig belohnt werden: Mit der sogenannten Lennestadt-Card kann man voraussichtlich ab August beim heimischen Einzelhandel richtig punkten und richtig Geld sparen.

„Kundenbindungs-Instrument“ könnte bereits im August kommen
Nagelprobe für die Einführung des neuen „Kundenbindungssystems“ bildete am Montagabend die Jahreshauptversammlung des Altenhundemer Aktionsringes. Wenn alles glatt geht, wird die Lennestadt-Card beim Stadtfest im August zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Die Idee, die der Kunden- und Rabattkarte zugrunde liegt, ist denkbar einfach: Mit der Karte, die wahrscheinlich für etwa drei Euro im örtlichen Einzelhandel zu haben sein wird, können die Kunden auf Punktejagd gehen. Jeder teilnehmende Einzelhändler legt zuvor fest, welchen Rabatt er den Inhabern der Lennestadt-Card gegenüber den normalen Kunden einräumen will. Dieser wird ihm dann bei Bezahlvorgang an der Kasse in Form von Punkten gutgeschrieben. Der eigentliche Clou: Da der Punktestand auf dem Chip der Lennestadt-Card festgehalten wird, füllt sich dieser mit jedem Einkauf mehr auf. Die gesammelten Punkte sind für den Kunden bares Geld wert – er kann mit ihnen auch jederzeit in den teilnehmenden Geschäften bezahlen.
Technisch realisiert wird das Projekt „Lennestadt-Card“ voraussichtlich vom Deutschen Genossenschaftsverlag, der auch die EC- und Kreditkarten für Volks- und Raiffeisenbanken herausgibt. In anderen, vergleichbaren Städten, so Christian Diehl vom DG-Verlag während der Sitzung des Aktionsringes, sei nach der Einführung einer gemeinsamen Kunden- und Rabattkarte ein Einzelhandelszuwachs von 18 Prozent zu beobachten gewesen. Norbert Furtkamp, Kassierer des Aktionsringes und Vorstand der Volksbank Bigge-Lenne: „Die eigens für die Lennestadt-Card gebildete Projektgruppe hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespräche auch mit dem großflächigen Einzelhandel geführt. Die Resonanz war ausschließlich positiv, jeder will mitmachen. Das ist ein Super-Fundament, auf dem wir aufbauen können.“
Die Volksbank Bigge-Lenne hat sich übrigens bereit erklärt, einen Großteil der bei der Einführung der Lennestadt-Card einmalig anfallenden Systemgebühren zu übernehmen. Betreiber des „Kundenbindungsinstrumentes“ wird aller Voraussicht nach ein Verein sein. Norbert Furtkamp: „Mit Einführung der Lennestadt-Card hätten wir ein Alleinstellungsmerkmal , da es eine vergleichbare Karte zur Zeit in der Region noch nicht gibt.“
Ein weiterer Tagesordnungspunkt, der während der Generalversammlung des Aktionsringes Altenhundem im Zentrum des Interesses stand, waren die Neuwahlen. Norbert Furtkamp wurde für eine weitere Periode im Amt des Kassierers bestätigt. Vorsitzender Helmut Bergmoser dankte Andreas Cordes und Joachim Stracke für ihre jahrelange Vorstandsarbeit. Beide schieden auf eigenen Wunsch als Beisitzer aus. Um für die Aufgaben der Zukunft auch personell gewappnet zu sein, wurde der Beirat von bisher sechs auf sieben Personen aufgestockt. Zu neuen Beisitzern wurden während der Generalversammlung im Restaurant Cordial Alexander Kremer, Ulli Steinbach und Alfred Stuhlmann gewählt. Als Kassenprüferin wird in Zukunft Magdalena Spöler mit Argusaugen über die Finanzen wachen.
Auch für das laufende Jahr hat sich der Aktionsring Altenhundem wieder einiges vorgenommen. So ist unter dem Titel „Servicefreundliches Altenhundem“ eine Kampagne in Vorbereitung, die den Zentralort der Lennestadt als Einkaufs- und Servicezentrum positionieren soll.

(Redaktion)


 


 

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