Regionale 2013
KFE in Lippstadt wird mit 5,8 Millionen Euro gefördert
Südwestfalen. Das Elektroauto liefert ein gutes dafür, Zusammenarbeit zwischen den beiden Zentren aussehen kann: Ein Elektromotor muss anders Fahrzeug untergebracht Verbrennungsmotor. Beim Bau Karosserieteilen deshalb berücksichtigt werden, wo elektrischen Leitungen entlangführen. Bei diesen Fragen können sich künftig Karosseriespezialisten aus mit Elektronikexperten schnell austauschen.

Übergabe des Förderbescheids (v.l.): Ulrich Dornau (Geschäftsführer Cartec GmbH), Friedrich Waldeyer (Geschäftsführer KFE GmbH), Harry Kurt Voigtsberger (NRW-Wirtschaftsminister), Wilhelm Coprian (Geschäftsführer Cartec GmbH).
Regionale 2013: Voigtsberger übergibt Bewilligungsbescheid / Baubeginn im Frühjahr
Lippstadt / Südwestfalen, 11. Februar 2012. Zwei Wochen nach seinem Besuch in Attendorn und der Übergabe des Förderbescheids für das dort geplante Automotive Center Südwestfalen (ACS) hat NRW-Wirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger erneut Station in Südwestfalen gemacht. Auch diesmal brachte der Minister gute Nachrichten – in Form eines Förderbescheids – mit. 5,8 Millionen Euro an Landes- und EU-Mitteln fließen in die Verwirklichung eines Projekts, an dem Unternehmen und Hochschulen seit mehreren Jahren arbeiten: Mit dem Kompetenzzentrum Fahrzeug-Elektronik (KFE) entsteht in Lippstadt eine hochmoderne Forschungs- und Entwicklungsstätte für die Automobilzuliefer-Branche. Unternehmen und Hochschulen sollen hier künftig gemeinsam an den Technologien von morgen tüfteln. Initiator ist das Technologiezentrum CARTEC. Hier wurde das Konzept mit den Unternehmen, der Hochschule Hamm-Lippstadt und der Fachhochschule Südwestfalen entwickelt.
Das KFE ist ebenso wie das Automotive Center in Attendorn Baustein des Regionale-Projekts „Automotive Kompetenzregion Südwestfalen“. Beide Zentren sollen eng miteinander kooperieren und so Südwestfalen als wichtigen Standort der Automobilzuliefer-Branche auch in Zukunft etablieren. „Mit dem Förderbescheid für das KFE in Lippstadt ist das Zwillingspärchen jetzt komplett. Beide Zentren werden die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen weiter stärken. Die Elektromobilität ist für uns von besonderer Bedeutung, deshalb war uns schnell klar, dass in dieses Projekt investiert werden muss“, sagte Minister Voigtsberger.
Durch die Auszeichnung als Projekt der Regionale 2013 war der Zugang zu den Fördermitteln möglich gemacht worden. „Ich freue mich, dass jetzt die Bauarbeiten in Lippstadt und auch in Attendorn beginnen können. Das Projekt wird viele positive Impulse bringen – für die Automobilzulieferer-Unternehmen, für die mehr als 30.000 Beschäftigten dieser Branche und natürlich für unsere Region Südwestfalen“, sagte Hubertus Winterberg, stellvertretender Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.
Neben den 5,8 Millionen Euro Fördermitteln kommen 2,2 Millionen Euro Eigenanteile von Seiten der Unternehmen und Hochschulen hinzu, so dass für das KFE insgesamt 8,0 Millionen Euro investiert werden. „Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Frühjahr beginnen. Der Bauplatz liegt in unmittelbarer Nähe zu unserem Technologiezentrum“, erklärte Wilhelm Coprian, Geschäftsführer der Cartec Lippstadt GmbH.
Vor allem im Hinblick auf neue Technologien, wie zum Beispiel die Entwicklung von Elektro-Fahrzeugen, sollen Kompetenzzentren in Lippstadt und Attendorn Impulse liefern zusätzliche Möglichkeiten bieten. Unternehmen werden sowohl das nötige Equipment als auch Experten für aufwendige komplexe Forschungen finden. Das Elektroauto liefert ein gutes dafür, Zusammenarbeit zwischen den beiden Zentren aussehen kann: Ein Elektromotor muss anders Fahrzeug untergebracht Verbrennungsmotor. Beim Bau Karosserieteilen deshalb berücksichtigt werden, wo elektrischen Leitungen entlangführen. Bei diesen Fragen können sich künftig Karosseriespezialisten aus mit Elektronikexperten schnell austauschen.
„Das KFE ist ein hervorragendes Beispiel für die gute Kooperation zwischen der Hochschule Hamm-Lippstadt und den ansässigen Unternehmen und wird die Region weiter voran bringen“, sagte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld.
Hintergrund Die Südwestfalen Agentur GmbH steuert im Auftrag der fünf Kreise und der 59 Städte und Gemeinden die REGIONALE 2013. Die Agentur wurde im April 2008 gegründet und setzt die Prozesse und Aufgaben der Regionale operativ um. Die REGIONALE 2013 ist ein Strukturförderwettbewerb des Landes NRW, der im Rhythmus von drei Jahren einer Region die Chance bietet, sich zu profilieren und Potentiale stärker zu kommunizieren.
(Redaktion)
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