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Regionale 2013

Stiftung BWT fördert Machbarkeitsstudie für Kompetenzzentrum Fahrzeug-Elektronik

Das KFE soll Fahrzeugelektronik auf dem Weg zur Elektromobilität voranbringen und bildet damit neben dem Automotive-Center Südwestfalen (ACS) in Attendorn, das sich das Thema „Wirtschaftlicher Leichtbau“ auf seine Fahnen geschrieben hat, die zwei Säulen des Projekts Automotive Kompetenzregion Südwestfalen.

Zuschuss soll Projekt zum Durchbruch verhelfen

Kreis Soest (kso.2010.12.17.567.-rn). Die Stiftung zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Technologie im Kreis Soest (BWT) will mit der finanziellen Unterstützung einer Machbarkeitsstudie für das Kompetenzzentrum Fahrzeug-Elektronik (KFE) einem wichtigen Strukturprojekt zum Durchbruch verhelfen. Landrätin Eva Irrgang als Vorsitzende des Stiftungsrates überreichte Vertretern des Lippstädter Technologiezentrums CARTEC, das zusammen mit der Hochschule Hamm-Lippstadt die Idee entwickelt hat, einen Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro.

Das KFE soll Fahrzeugelektronik auf dem Weg zur Elektromobilität voranbringen und bildet damit neben dem Automotive-Center Südwestfalen (ACS) in Attendorn, das sich das Thema „Wirtschaftlicher Leichtbau“ auf seine Fahnen geschrieben hat, die zwei Säulen des Projekts Automotive Kompetenzregion Südwestfalen. Dieses Konzept wurde zur Regionale 2013 eingereicht und ist  bereits mit zwei von drei möglichen Regionale-Sternen bedacht worden. „Das Projekt hat große Aussichten auf Erfolg, weil es einen Brückenschlag zwischen Lippstadt und Attendorn leistet und damit zur Vernetzung Südwestfalens in einem wichtigen Cluster beiträgt“, betonte Landrätin Eva Irrgang, als sie Jürgen Riepe, Vorsitzender der CARTEC- Gesellschafterversammlung , und Geschäftsführer Dr. Ing. Ulrich Dornau im Kreishaus den Scheck aushändigte.

Die Gäste erläuterten der Landrätin Details des Vorhabens. Das Projektvolumen beträgt 8,2 Mio. Euro, eine öffentliche Förderung von 6 Mio. Euro wird angestrebt. Es ist geplant, das KFE in einem Erweiterungsgebäude des Technologiezentrums CARTEC unterzubringen, das unter anderem verschiedene Laboreinrichtungen und ein Simulationszentrum aufnehmen soll.

Die Arbeitsschwerpunkte des KFE ergeben sich aus dem Hochvoltbordnetz, das allen Fahrzeugen mit Elektroantrieb gemeinsam ist: Energie- und Batteriemanagement, serientaugliche Hard- und Softwareentwicklung und elektrische Verträglichkeit. Im Fokus sind zum Beispiel Energiespeicher, Stromrichter für Ladung und Antriebssteuerung, Bordnetzüberwachung oder elektrifizierte Nebenaggregate. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Bereich Qualifizierung, um den Personalbedarf  der regionalen Wirtschaft zu decken.

(Redaktion)


 


 

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