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„Made in Winterberg“

Stadtmarketing setzt auf Kommunikation und Dorfentwicklung

Winterberger Verein blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr zurück

Rund 75 Mitglieder begrüßte der stellvertretende Vorsitzende Christian Menke im Berghotel Astenkrone– eine gute Beteiligung, die von der Lebendigkeit des Vereins und dem Engagement jedes Einzelnen zeugt.

Viele Aufgaben sind bewältigt – und weitere Projekte angestoßen: Bei seiner Mitgliederversammlung zog der Stadtmarketingverein Winterberg mit seinen Dörfern positive Bilanz . „Ein Erfolgsmodell, das aus dem Bereich Standortmarketing und –entwicklung nicht mehr wegzudenken ist“, so der Geschäftsführer Michael Beckmann.

Im zehnten Jahr seines Bestehens hat der Stadtmarketingverein erneut viel bewegt. Um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, setzen die Experten auf ein neues Kommunikationsmodell: Kneipengespräche mit den Bürgern und Vorstandssitzungen in lokalen Unternehmen brachten unterm Strich viele Anregungen. Im Fokus stand auch die Entwicklung der Höhendörfer. In  verschiedenen Sitzungen in den sechs Dörfern rund um den Kahlen Asten wurden auch Gemeinschaftsprojekte in Angriff genommen, um die Dörfer fit für die Zukunft zu machen. Darunter sind  wichtige Projekte wie ein Bürgerbus, das Radwegenetz, insbesondere die Verbindung zwischen Neuastenberg und Winterberg oder die Vermarktung unter der Dachmarke Höhendörfer.

Viel Arbeit hat der Stadtmarketingverein auch in die Entwicklung der Regionalmarke „Made in Winterberg“ und den dazugehörigen Regionalmarkt gesteckt. Die Initiative zur Vermarktung heimischer Produkte läuft im Zuge der NRW-City-Offensive „Ab in die Mitte“. Zudem steht das Projekt „Nette Toilette“ kurz vor dem Abschluss. In 2014 werden durch den Verein weitere Sitzbänke in der Innenstadt aufgestellt. "Die nette Toilette und die weitere Möblierung der Innenstadt dienen dazu, die Aufenthaltsqualität der Winterberger Einkaufswelt weiter zu steigern," so Beckmann. Die Generationen wurden bei einem Häkelkurs zusammen gebracht, den der Stadtmarketingverein gemeinsam mit dem Jugendparlament und dem Arbeitskreis 60+ umgesetzt hat. Zusammen mit dem Einzelhandelsverband arbeitet man an der Einführung des Siegels  „generationenfreundliches Einkaufen“. Sieben Einzelhandelsbetriebe werden dazu im Frühjahr 2014 auf Herz und Nieren getestet.

Dorfentwicklung und generationenfreundliches Shoppen sind Projekte, die den Stadtmarketingverein im neuen Geschäftsjahr weiter beschäftigen werden. Daneben stehen die Gewerbeschau, das Stadtfestival und die Reihe „Musik an außergewöhnlichen Orten“ auf der Agenda.

Einige personelle Veränderungen galt es zu verkünden. Nach zehnjähriger Tätigkeit für den Stadtmarketingverein hat sich Jessica Korn beruflich neu orientiert. Auch Andreas Pieper, Vorstandsmitglied der ersten Stunde, scheidet im Mai satzungsgemäß aus. Anstelle von Christian Jostes, Geschäftsführer des St.-Franziskus-Hospitals, vertritt nun Jens Morgenstern, Vorsitzender des BSC Winterberg, den Bereich Gesundheit und Sport. Neuer Vertreter des Einzelhandels ist Marcel Pauly. Sein Ziel: mehr Gemeinschaftsaktionen des Handels in die Wege zu leiten. 

Zum Schluss stellten sich Bürgermeister Werner Eickler und Geschäftsführer Michael Beckmann den Fragen der Mitglieder. Umfassend nahmen sie zu den Themen Oversum, Eisfläche, Fremdenverkehrsbeitrag, Wintermarkt und Bahnhofsentwicklung Stellung.

Fazit der Jubiläumsveranstaltung:

In 10 Jahren Stadtmarketing ist Winterberg mit seinen Dörfern ein gutes Stück nach vorne gerückt. Nur gemeinsam kann der positive Schwung erfolgreich weiter genutzt werden. 

(Redaktion)


 


 

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