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Märkischer Kreis

11,6 Millionen Euro für Jugend und Bildung

Letzte Ausschusssitzung für Fachbereichsleiter Eckehard Beck

Märkischer Kreis. (pmk). Der Schul- und Sportausschuss traf sich zu seiner jüngsten Sitzung in der Carl-Sonnenschein-Schule in Iserlohn. Der Etat des Fachbereichs Jugend und Bildung für nächstes Jahr in Höhe von 11,6 Millionen Euro wurde einstimmig beschlossen.

Der Fachbereich Jugend und Bildung des Märkischen Kreises kann im kommenden Jahr mit einem Zuschussbedarf von 11,6 Millionen Euro planen. Die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses beschlossen diesen Etat bei ihrer jüngsten Sitzung einstimmig.

Dazu hatten sich die Kreispolitiker in der Carl-Sonnenschein-Schule im Iserlohner Ortsteil Sümmern getroffen.

Vor Einstieg in die Debatte besichtigten sie unter Führung von Schulleiterin Gabriele Vorwerk die kreiseigene Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Knapp 200 Jungen und Mädchen werden dort unterrichtet, erfuhren die Kreispolitiker bei ihrem gut halbstündigen Rundgang. Eine stabile Schülerzahl, die, wenn sie sich nicht dramatisch negativ verändert, einen dauerhaften Bestand der Förderschule sichert.

Der Fortbestand aller Förderschulen war ein zentrales Thema. Rückläufige Schülerzahlen seit Einführung der Inklusion und vom Land vorgegebene Mindestgrößen bringen immer mehr Förderschulen in Schwierigkeiten. Der Kreis hatte darauf bereits mit der Gründung der Mosaik-Schule in Lüdenscheid reagiert. Dazu wurden  die Astrid-Lindgren-Schule, die Erich-Kästner-Schule, die Schule am Drehscheider Berg in Altena sowie die Schule Volmetal in Meinerzhagen zusammengelegt. Für diese Initiative des Kreises gab es viel Anerkennung von allen Fraktionen im Schul- und Sportausschuss.

Aktuell steht die Fusion mit der Friedensschule in Lüdenscheid auf der Tagesordnung. Der Schulausschuss beschloss einstimmig die entsprechende Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung. Aktuell ist die Verwaltung auf der Suche nach einem geeigneten Standort. Infrage kommen Altena, Plettenberg oder Werdohl. „Wir brauchen einen Standort für die Schülerinnen und Schüler aus der Lenneschiene. Der sollte möglichst zentral, von allen Schülern erreichbar sein und von den Eltern akzeptiert werden“, sagte Eckehard Beck, Fachbereichsleiter Ju-gend und Bildung beim Kreis.

Vom Ausschuss bekam die Verwaltung „Grünes Licht“ für die Suche nach einem geeigneten Gebäude. Die Politiker baten darum, sie 14 Tage vor Abschluss eines Vertrages zu informieren. „Damit die Entscheidung dann auch von Verwaltung und Politik gemeinsam vertreten wird“, so Peter Leye von der SPD.

Einstimmig beschlossen die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses die ersten Maßnahmen des Investitionsprogamms „Gute Schule 2020“ und den damit verbundenen befristeten Einsatz einer bautechnischen Fachkraft. Ebenso einmütig votierte der Ausschuss für die neue Entgeltordnung des Schullandheims des Märkischen Kreises auf Norderney ab 1. Januar sowie die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes für die Berufskollegs in Trägerschaft des Kreises.

Und zum Schluss wurde es dann noch emotional. Mit lang anhaltendem Beifall bedankten sich die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses bei Fachbereichsleiter Eckehard Beck. Für den Iserlohner war es die letzte Ausschusssitzung, er geht Ende des Jahres in den Ruhestand. Ausschuss-Vorsitzender Peter Maywald lobte den „engagierten Beamten“. Die Zusammenarbeit mit Beck sei immer eine Freude gewesen.

(Redaktion)


 


 

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