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Märkischer Kreis

5,33 Millionen Euro Zuschussbedarf für den Umweltschutz

Die Mitglieder des zuständigen Fachausschusses votierten einstimmig für die von der Verwaltung vorgeschlagenen Haushaltsansätze.

Märkischer Kreis. (pmk) . Der Etat für das kommende Jahr, die CO2-Bilanz des Kreises sowie ein Rückblick auf die zahlreichen Klimaschutz-Aktivitäten waren die zentralen Themen der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Abfallwirtschaft, Umweltschutz und Planung.

Mit einem Zuschussbedarf in Höhe von rund 5,33 Millionen Euro rechnen die Bereiche Abfallwirtschaft, Umweltschutz und Planung des Kreises im kommenden Jahr. Gut 7,3 Millionen Euro Aufwendungen stehen rund zwei Millionen Euro Erträge gegenüber. Die Mitglieder des zuständigen Fachausschusses votierten Einstimmig für die von der Verwaltung vorgeschlagenen Haushaltsansätze. Viel Lob gab es von den Umweltpolitikerinnen und –politikern des Kreises für die engagierte Arbeit der Klimaschutzbeauftragten. Petra Schaller konnte im Ausschuss eine lange Liste der verschiedensten Aktivitäten im Jahr 2018 vorlegen. Die Klimaexpedition gemeinsam mit der Verbraucherzentrale in zwölf Grundschulklassen in Altena, Balve, Halver, Herscheid und Schalksmühle, der Aktionstag "Mobil sein und bleiben" in Balve, der Aktionstag "Mobil und aktiv mit 65+", die Energiespartage im Lüdenscheider Kreishaus sowie der Markt-Check von Auszubildenden des Kreises bei der Verwendung von Thermobechern waren nur einige Beispiele. Abgelehnt wurde der Vorstoß der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die Verwaltung zu beauftragen, in allen kreiseigenen Gebäuden den Gebrauch von Coffee-to-go-Bechern zu verbieten. Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper verwies auf die bereits angelaufenen verschiedensten Aktivitäten – unter anderem auf die bereits entwickelten und zu kaufenden eigenen Thermobecher. Sie setze mehr auf Überzeugung als auf Verbote, so die Kreisdirektorin. Die Ausschussmitglieder folgten dieser Auffassung. Abgelehnt wurde auch der Antrag der Fraktion Die Linke, der Kreis möge die notwendigen Schritte für eine Beteiligung am European Energie Award einleiten. Dienstel-Kümper: "Wir haben uns 2013 für ein anderes Konzept entschieden und sollten die Pferde nicht mitten im Rennen wechseln." Der Kreis leiste seit acht Jahren auch ohne externes eea-Controlling wertvolle Klimaschutzarbeit. Positiv fällt die CO2-Bilanz der Kreisverwaltung für das Jahr 2017 aus. Es wurde drei Prozent weniger Energie verbraucht. Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper erwartet für das kommende Jahr weitere Verbesserungen – unter anderem durch den Einbau neuer Fenster im Lüdenscheider Kreishaus. Darüber hinaus habe der Bauausschuss ein Energieeinspar-Contracting beschlossen, das Einsparpotenzial liege bei bis zu 25 Prozent. In Euro bedeute das jährlich rund 1,5 Millionen Euro weniger Ausgaben für Strom und Wärme.

Einstimmig für weitere fünf Jahre verlängert wurde die Aufgabenübertragung bei der Entsorgung von Elektro-Altgeräten auf die kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie den Zweckverband für Abfallbeseitigung.

(Redaktion)


 


 

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