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Märkischer Kreis

Bauboom in den Sommerferien

In den Sommerferien hat das Gebäudemanagement des Märkischen Kreises alle Hände voll zu tun. Rund 4,1 Millionen Euro investiert die Verwaltung derzeit in die Sanierung ihrer Gebäude. Der größte Batzen, nämlich knapp 3 Millionen Euro, fließen in die kreiseigenen Schulen.

Märkischer Kreis. (pmk). In den Sommerferien hat das Gebäudemanagement des Märkischen Kreises alle Hände voll zu tun. Rund 4,1 Millionen Euro investiert die Verwaltung derzeit in die Sanierung ihrer Gebäude. Der größte Batzen, nämlich knapp 3 Millionen Euro, fließen in die kreiseigenen Schulen.

Allein die Ertüchtigung der ehemaligen Hauptschule Rahmede zum neuen Förderschulteilstandort der Mosaikschule in Altena schlägt mit 1,3 Millionen Euro zu Buche. Ab dem neuen Schuljahr werden hier rund 240 Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten "Lernen" und "Sprache" aus Lüdenscheid, Werdohl, Nachrodt, Neuenrade, Schalksmühle und Altena betreut. Der Zeitplan ist so eng gestrickt, dass auch an Samstagen gearbeitet wird. Ein hoher Kostenfaktor ist dabei die Umsetzung eines neuen Brandschutzkonzepts, das unter anderem den Einbau von Brandschutztüren und einer Sicherheitsbeleuchtung vorsieht. Zudem müssen sämtliche Trinkwasserleitungen und Abwasserrohre sowie die sanitären Anlagen erneuert werden. In den neuen Klassenräumen werden sämtliche Decken abgehängt und in der ehemaligen Hausmeisterwohnung entstehen Büros. Moderne Datenleitungen sollen die Schule fit fürs digitale Zeitalter machen.

Beinahe abgeschlossen ist die Kernsanierung des E-Gebäudes aus dem Altbestand des Berufskollegs für Technik des Märkischen Kreises. Es stammt noch aus den 60-iger Jahren. Vom Erdgeschoss bis zum Dach wurden neue Böden verlegt, neue Wände und Decken eingezogen. Das Lehrerzimmer wurde umgebaut und ein neuer Serverraum eingerichtet. Auch die sanitären Anlagen inklusive Wasserinstallation wurden komplett erneuert. Jetzt fehlen nur noch die Brandschutztüren. Die Baukosten liegen bei rund 330.000 Euro. Darüber hinaus soll das Berufskolleg im Rahmen des Programms "Gute Schule 2020" neues Mobiliar erhalten und digital aufgerüstet werden. Alle Unterrichtsräume sind künftig mit Beamern ausgestattet, die mit Tablets über W-LAN angesteuert werden können. Mit aktuell rund 3100 Schülerinnen und Schülern ist das Berufskolleg an der Hansaallee das größte in Trägerschaft des Kreises.

Im Hönne-Berufskolleg in Menden gehen die im letzten Jahr begonnen Bauarbeiten weiter. Im K-Gebäude werden in fünf Teilgeschossen neue Wände, Böden und Akustikdecken eingezogen. Dazu werden die IT- und die elektrische Verkabelung, sämtliche Rohrleitungen, Heizungen und die sanitären Anlagen erneuert. Auch die Fenster mit Außenjalousien werden ausgetauscht, um die Energieeffizienz zu verbessern. Die Kosten belaufen sich auf rund 750.000 Euro. Nach den Sommerferien sollen 4 Teilgeschosse bereits wieder nutzbar sein.

Mit rund 80.000 Euro ein vergleichsweise kleiner Posten ist die Einrichtung der naturwissenschaftlichen Räume des Gertrud Bäumer Berufskollegs in Lüdenscheid mit neuer Verkabelung und die Sanierung der sanitären Anlagen. Dazu kommt noch der Einbau der neuen Fenster inklusive Sonnenschutz für 140.000 Euro.

Auch am Eugen-Schmallenbach Berufskolleg in Halver werden die alten Fenster gegen eine Dreifachverglasung mit Sonnenschutz ausgetauscht. Die Gesamtkosten betragen 390.000 Euro. Das Lüdenscheider Kreishaus wird ab nächster Woche wieder teilweise eingerüstet, um die alten Fenster am und über dem Casino zu erneuern. Insgesamt ist für die Fenstererneuerung rund 1 Million Euro veranschlagt.

(Redaktion)


 


 

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