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MINT-FÖRDERUNG

Wissenschaftsministerin Schulze: „Junge Generation prägt den Fortschritt unseres Landes“

MINT-Nachwuchsförderung: In Herne wird das 45. zdi-Netzwerk eröffnet

Gesellschaftliche Herausforderungen sind nur zu bewältigen, wenn es gut gebildeten Fachkräftenachwuchs gibt, vor allem im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Dies hat Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bei der offiziellen Gründungsveranstaltung des zdi-Netzwerks MINT Herne betont. „Die junge Generation gestaltet maßgeblich den Fortschritt unseres Landes. Energiewende und technische Neuerungen, aber auch zivilgesellschaftliches Engagement werden durch den Nachwuchs geprägt.“ Deswegen sei es wichtig, dass mit Hilfe der Angebote des neuen zdi-Netzwerks, Kinder und Jugendliche früh und nieder-schwellig an die sogenannten MINT-Fächer herangeführt werden.

Bereits wichtige Partner wie die Hochschule Bochum sowie Unterneh-men und Schulen konnten für die gemeinsame Arbeit gewonnen werden. Die Projekte des Netzwerks sollen sich zunächst auf die Bereiche Technik, Informatik und Biologie/Biotechnologie konzentrieren. Während die Fokussierung auf Technik und Informatik Spiegelbild der Herner Unternehmensstruktur ist, wird der Schwerpunkt Biologie/Biotechnologie unter anderem gesetzt, um die Initiative der Herner Wirtschaftsförderung zu unterstützen, langfristig ein biowissenschaftliches Forschungsinstitut in Herne anzusiedeln.

Nordrhein-Westfalen erhält exzellente Noten für seine Förderung in den MINT-Fächern. Das war zuletzt einer Bestandsaufnahme der Körber- Stiftung zu entnehmen. Die Studie "MINT-Regionen in Deutschland“ gibt einen Überblick, welche Netzwerke zur Nachwuchsförderung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) existieren. NRW weist dabei die höchste Dichte regionaler Netzwerke auf: Von den 80 deutschlandweit erfassten MINT-Regionen befinden sich mehr als die Hälfte in Nordrhein-Westfalen. Die Studienautoren führen dies auf die speziellen Förderstrukturen im Land zurück.

Um die erfolgreiche Arbeit der zdi-Netzwerke auszubauen, setzt die Landesregierung in den kommenden Jahren bis zu acht Millionen Euro aus dem EU-Regionalfonds (EFRE) ein. Darüber hinaus fördert das Wissenschaftsministerium die Arbeit von zdi jährlich mit insgesamt rund 4,7 Millionen Euro. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sowie das Wissenschaftsministerium bringen für die Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich pro Jahr jeweils 2,8 Millionen Euro ein.

Das zdi-Netzwerk MINT Herne ist Teil der Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation.NRW“, die mit über 3.000 Partnern aus Wirtschaft, Schule und Hochschule das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses in Deutschland ist. Jährlich nehmen rund 300.000 Schülerinnen und Schüler an den Angeboten der mittlerweile 45 regio-nalen zdi-Netzwerke teil. Koordiniert wird zdi vom NRW-Wissenschaftsministerium. Weitere landesweite Partner sind unter anderem das Schulministerium, das Wirtschaftsministerium und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

(Redaktion)


 


 

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