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10,4 Prozent weniger Firmenpleiten

Im dritten Quartal 2012 wurden bei den nordrhein-westfäli- schen Amtsgerichten 9 662 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das fast 4 Prozent weniger als im ent- sprechendem Vorjahreszeitraum (damals:
10 031 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten Forderungen summierten sich zwischen Juli und September 2012 nach vorläufigen Ergebnissen auf 3,2 Milliarden
Euro (Juli bis September 2011: 2,8 Milliarden Euro).

Gut ein Viertel der Insolvenzen betrafen Unternehmen, das waren 10,4 Prozent weniger als im dritten Quartal 2011. Weitere 7 088 Schuldner bean- tragten die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich in 6 508 Fällen um Verbraucherinsolvenzen; das waren 2,1 Prozent weniger als im dritten Quartal 2011 (damals: 6 650 Fälle). Bei den übrigen 580 Fällen handelte es sich z. B. um ehemals Selbstständige, die nicht eindeutig zugeordnet werden konnten, Nachlässe und Ähnliches.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass bei den Unternehmensinsolvenzen Fälle von Unternehmen enthalten sind, deren Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt, aber deren Insolvenzabwicklung an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht erfolgt. Bei den von Januar bis September 2012 betroffenen 60 Unternehmen summierten sich die Forderungen der Gläubiger auf 90 Millionen Euro.

(Redaktion)


 


 

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