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NRW-Statistik

Besserverdiener: Mehr Geld, aber länger Arbeitswege

Sie verdienen mehr und nehmen dafür weitere Arbeitswege in Kauf: Laut Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) pendelten 2012 der Erwerbstätigen, die über ein Nettoeinkommen von mindestens 5 000 Euro verfügten, weiter als Personen mit weniger Einkommen.

Zwischen der Höhe des Einkommens und der Pendeldistanz besteht in Nordrhein-Westfalen ein enger Zusammenhang: Je höher das Einkommen, desto häufiger werden weite Strecken zwischen Wohnung und Arbeitsplatz zurückgelegt. Wie IT.NRW als statistisches Landesamt mitteilt, pendelten 2012 fast 40 Prozent der Erwerbstätigen, die über ein Nettoeinkommen von mindestens 5 000 Euro verfügten, 25 oder mehr Kilometer zur Arbeit. Von den Personen mit einem Einkommen von 3600 bis 4999 Euro hatte ein Drittel einen Arbeitsweg von mindestens 25 Kilometern. Bei denjenigen mit einem Nettoverdienst von 2000 bis 3599 Euro war es noch gut ein Viertel. Lediglich 18 Prozent der Erwerbstätigen mit einem Nettoeinkommen von 1100 bis 1999 Euro und acht Prozent derer, die weniger als 1100 Euro verdienten, hatten entsprechend weite Anfahrtswege.

Diese und weitere interessante Ergebnisse zu den Berufspendlern in NRW hat der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen jetzt in der Reihe „Statistik kompakt“ unter dem Titel „Der Weg zur Arbeit – kurzer Sprung oder lange Reise? – Pendlermobilität im Jahr 2012“ vorgestellt. Die Analyse steht hier zum kostenlosen Download bereit.

(Redaktion)


 


 

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