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Olsberger Stadtrat für schnellen Weiterbau der A 46 / B 7n bis Wünnenberg-Haaren

Perspektiven für die Wirtschaft, für die Weiterentwicklung der heimischen Region - und für eine Verkehrsentlastung der Menschen in Antfeld und Altenbüren

Olsberg.  Der Olsberger Stadtrat hat sich in einer Resolution für einen schnellen Weiterbau der A 46 / B 7n bis zum Autobahnkreuz Bad Wünnenberg-Haaren (A 44 / A 33) aus-gesprochen.

Konkret fordert die Olsberger Bürgervertretung die Verantwortlichen auf, schnell die Voraussetzungen für einen Weiterbau zu schaffen. Das Projekt sei von zentraler Bedeutung für die heimische Wirtschaft sowie für den Arbeitsmarkt. Mit dem Neubau entstehe „für das verarbeitende Gewerbe verkehrlich eine verbesserte regionale Anbindungsqualität mit positiven Auswirkungen auf Beschäftigungseffekte im Arbeitsmarkt.“

Gerade der geplante Regionale Gewerbepark Brilon-Olsberg mit seiner Fläche von 52 Hektar habe „Richtung weisenden Charakter“ und werde die „vorhandene Wirtschaftsstruktur in einer Region mit ca. 65.000 Menschen unterstützen und fortentwickeln“, heißt es in dem Text. Die Anbindung des Gewerbeparks an das überregionale Verkehrsnetz werde zum wesentlichen Kriterium für die erfolgreiche Vermarktung.

Und mehr als das: Der Anschluss an eine separate Abfahrt von der A 46 / B 7n habe die Folge, dass die Orte Antfeld und Altenbüren mit ihren Bürgerinnen und Bürgern erheblich vom Durchgangsverkehr entlastet würden. Auch der Tourismus  - insbesondere die Großanlagen südlich der geplanten Trasse sowie die überregionalen Wintersportgebiete im Raum Winterberg - benötigten dringend die Verbindung der B 7n / B 480n an die A 33 / A 44.

Der Resolutionsentwurf geht auf nahezu zeitgleiche Initiativen von CDU und SPD im Olsberger Stadtrat zurück. Die beiden Fraktionen stimmten der Resolution denn auch mit großer Einmütigkeit zu; die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen lehnte den Vorstoß ab.

Dass es bei dem Vorhaben um mehr als nur die Weiterführung einer Strecke gehe, unterstreicht auch Bürgermeister Wolfgang Fischer: „Es ist der Lückenschluss in den ostwestfälischen Raum.“ Das Projekt sei damit von zentraler Bedeutung für die Weiterentwicklung der gesamten Region. Die Stadt Olsberg wird die Resolution nun an die politischen Entscheidungsträger sowie die zuständigen Ministerien in Land und Bund weiterleiten.

(Redaktion)


 


 

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