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Buchungsportale verdrängen Hotel-Websites bei Google

Auf den Suchergebnisseiten von Google erscheinen die offiziellen Websites von Hotels sehr selten. Vielmehr finden sich auf den Top-Positionen kommerzielle Buchungsportale wie Booking.com oder HRS. Dies hat eine aktuelle Studie der Hotelmarketing-Experten von LibOTEL bestätigt. Der Hotel-Dachverband HOTREC fordert nun vom Suchmaschinenriese, Hotel-Websites künftig besser zu ranken.

Als Reaktion auf die von Google veröffentlichten Zugeständnisse im Kontext des laufenden EU-Wettbewerbsverfahren hat HOTREC ein umfassendes Statement abgegeben. Bezüglich der bevorzugten Position bestimmter Dienste in den Google-Suchergebnissen fordert der europäische Dachverband der Hotels unter anderem, die Einträge von Hotels prominenter zu platzieren.

Hoteliers leiden unter der übermächtigen Präsenz von Buchungsportalen wie Booking.com, HRS & Co, welche den Hotelumsatz an Direktbuchungen schmälern.

EU-Kommission: Google-Ergebnisse bevorzugen kommerzielle Buchungsportale

Dem weltweit größten Suchmaschinenanbieter wird vorgeworfen, dass gewisse Dienste wie große, kommerzielle Buchungsportale und Meta-Suchmaschinen (z.B. trivago) bei der Suche nach einem Hotelnamen + Stadt prominent an oberster Stelle erscheinen. Gleiches gilt für den nahezu omnipräsenten Google Hotel Finder, welcher bei fast jeder Suche prominent eingeblendet wird.
Die Buchungsportale vermitteln Hotel-Buchungen gegen Provision und schmälern durch deren hohen Präsenz in den Suchergebnissen die Chance für die Hoteliers an Direktbuchungen über deren eigenen Website zu gelangen. Eine Studie der Hotel-Online-Marketing-Agentur LibOTEL untermauert diesen Sachverhalt und zeigt deutlich, wie immens die Übermachtstellung der Buchungsportale in Google wirklich ist.

HOTREC-Statements auf Grundlage von Onlinemarketing-Studie fordern mehr Freiheit für Hoteliers

Die unter anderem auf der Studie von LibOTEL basierenden Statements des europäischen Dachverbands für Hotels, Gaststätten und Cafés, HOTREC, bezeichnen die Zugeständnisse von Google gegenüber der Wettbewerbskommission als nicht hinreichend. Google bot unter anderem an, Links zu Konkurrenzangeboten prominenter zu platzieren und damit die Plätze in den Suchergebnissen gerechter zu verteilen.

Laut HOTREC ist eine Trennung der Links zu Hotel-Websites von den werblichen Einträgen der Buchungsportale vonnöten, damit Nutzern auch die Möglichkeit der Direktbuchungen offensteht. Weiterhin kritisiert der Verband, dass Google lediglich Preise der Buchungsportale anzeigt und die der Hotels hingegen komplett vernachlässigt.

In einem ausführlichem Artikel auf Hotelmarketing-Blog.com werden weitere Punkte geschildet und die Hintergründe des EU-Verfahrens näher erläutert.

(Quelle: LibOTEL.de)


 


 

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